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02.08.2014

Raphael Maaßen: Einstand nach Maß

SVK gewinnt im Pokal 7:1 gegen Bergheim

Im ersten Spiel für Neutrainer Raphael Maaßen gewann der SV Kollerbeck in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den A-Ligaabsteiger Bergheim weitestgehend souverän mit 7:1. Jedoch vermag die Höhe des schlussendlichen Sieges nicht über die das ein oder andere Mal zutage tretende Unordnung im neu formierten Defensivverbund hinweg zu täuschen. Mann des Spiels war einmal mehr Pascal Ewers, der alleine drei Tore zum Kantersieg beisteuerte. Komplettiert wurde die Torschützenliste durch den bärenstarken Raphael Föst, der für das wichtige 1:0 in der 26. Spielminute sorgte, den eingewechselten Sven Abitz, Lukas Meyer und einen unglücklichen Bergheimer Spieler. Das zwischenzeitliche 1:3 in der 50. Spielminute war am Ende nur Makulatur.

Anfangs wusste man als Kollerbecker Zuschauer gar nicht so genau, auf wen man seine Konzentration lenken sollte. Standen doch gleich zwei Spieler des SVK unter voller Beobachtung. Da war zum einen Trainer Raphael Maaßen, der es sich in seinem ersten Pflichtspiel für den SVK nicht nehmen ließ, selbst Fuß anzulegen. Dementsprechend stand der Brakelsieker mit „seiner“ Rückennummer 8 in der Anfangsformation und sorgte zusammen mit Michael Meyer für die offensive Spielgestaltung.
 
Zum anderen lief mit Markus Esche ein Neuzugang des SVK auf, der noch letztes Jahr im schwarz-weißen Trikot seines Heimatvereins und heutigen Gastgebers SV Bergheim aktiv war. Der Mittelstürmer ließ dann auch im Verlauf des Spiels immer wieder aufblitzen, weswegen nicht nur Raphael Maaßen von der Verpflichtung begeistert ist. Allein ein Tor des bulligen Sturmtanks sollte heute – noch – nicht gelingen.
 
Dafür sorgten aber zum Glück für den SVK andere Spieler in schöner Regelmäßigkeit. Für das 1:0 in der 26. Spielminute zeichnete sich Raphael Föst verantwortlich. Der war von Pascal Ewers bedient worden und schloss eiskalt und mit der nötigen Ruhe ab. Dass es dann mit einem relativ komfortablen Vorsprung in der Kabine ging, ist einem Doppelpack von Pascal Ewers aus der 43. und 44. Spielminute zu verdanken. Ein Augenschmaus war dabei insbesondere das 2:0 per Kopf aus gut und gerne 14 Metern in den Knick des Bergheimer Gehäuses. Lukas Meyer hatte dabei mustergültig serviert.
 
Ein klein wenig unnötige Spannung kam dann noch einmal im Anschluss an das 1:3 in der 50. Spielminute auf. Denn der Gastgeber vermochte in dieser Phase, dann doch wieder mehr Nadelstiche zu setzen. Auch zu diesem Zeitpunkt wurde offenbar, dass das neue Spielsystem des SVK, bestehend aus einer Dreierkette in der Abwehr, einem Sechser (Marc Neumann) und zwei Zehnern (Michael Meyer und Raphael Maaßen), vermutlich doch noch etwas Zeit benötigt, um in die letzten Hirnwendungen der Akteure erfolgreich einzudringen. Insbesondere bei langen Bällen wurde es ein ums andere Mal gefährlich für das vom Geburtstagskind Jens Schölzel (29 Jahre) bewachte Kollerbecker Tor. Ob das auch immer alles abseits war, was Schiedsrichter Willi Meyer abpfiff, empfanden zumindest die Fans des Gastgebers als fraglich. Fakt dürfte sein, dass spielstärkere Mannschaften aus der A-Liga mit Sicherheit mehr Kapital aus den Kollerbecker Schwächen gezogen hätten.
 
So aber erhöhten die Grün-Weißen nach und nach das Resultat durch Sven Abitz (76.), Lukas Meyer (77.), einem Eigentor (86.) und abermals Pascal Ewers (89.).
 
Am Ende steht ein schönes Ergebnis unter einem munteren Spiel auf einem traditionell schwer zu bespielenden Platz, das zum einen Mut für die neue Saison macht, zum anderen aber auch noch genug Luft nach oben lässt und gute Grundlage sein kann für die letzte heiße Phase des Saisonvorbereitung.
 
 
Der SVK spielte mit: Jens Schölzel, Raphael Maaßen (75. Simon Reinhard), Raphael Föst, Markus Esche (71. Sven Abitz), Pascal Ewers, Marc Neumann, Lukas Meyer, Tim Ewers, Michael Meyer, Alexander Rheker (46. Jan Dyballa), Dominik Abitz, Tim Ewers

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