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08.08.2007

Blamage im DFB-Pokal

SVK unterliegt C-Ligisten TSC Steinheim 1:2

(luw) Was hat der SVK in den letzten Jahren für Erfolge im DFB-Pokal gefeiert. Da sollte man doch als Bezirksligist die erste Runde beim TSC Steinheim überstehen. So dachten vor dem Spiel nicht wenige. Und doch kam alles ganz anders…

Klar, mit Elmar Happe, Jens von Heesen und Carsten Rheker fehlten zumindest zu Beginn gleich drei alte Haudegen. Klar, es stand eine sehr junge Mannschaft auf dem Feld. Und klar, mit dem Steinheimer Kunstrasten zu Recht zu kommen, ist wahrlich eine Kunst. Und trotzdem: Von einem Bezirksligisten kann man erwarten, dass er einen C-Ligisten aus dem Wettbewerb befördert. Aus diesem Grund war Elmar Happe vor seinem ersten Pflichtspiel als Trainer entsprechend selbstbewusst: „Individuell ist jeder von uns stärker als sein Gegenspieler.“ Das stimmt wohl auch, führt aber nicht zwangsläufig zum Erfolg.
Mikael Grunwaldt
Denn dieses Selbstbewusstsein bekam bereits in der sechsten Spielminute einen mittelschweren Riss. Alexander Rheker war von seinem Gegenspieler überlaufen worden und hatte nur noch von weitem zusehen könne, wie der Steinheimer Stürmer das 1:0 erzielte. Doch noch war ja Zeit genug, den Fauxpas zu reparieren. Und dies gelang auch zunächst, denn Neuzugang Mikael Grunwaldt markierte in der 28. Spielminute den Ausgleich zum 1:1. Die Nerven der 15 mitgereisten Kollerbecker Fans beruhigten sich also wieder. Allerdings nur, um sich in der 32. Spielminute erneut stark anzuspannen. Denn schon wieder lag der SVK zurück. Ausgangspunkt war ein Freistoß aus 18 Metern, der mit Sicherheit als einer der unnötigsten in dieser noch sehr, sehr jungen Saison in die Chroniken eingehen wird. André Struck hatte den Ball mit der Hand gespielt, obwohl die weitaus bessere Alternative gewesen wäre, den Ball einfach für Keeper Sascha Niemeier durch zu lassen. So stand es aber 2:1 und an diesem Spielstand sollte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr ändern.

Denn die Kollerbecker machten in der zweiten Halbzeit zwar mehr Druck. Richtig zwingend wurden sie aber nur selten. Allenfalls Zufallsproduktionen führten zu Halbchancen. Ganz anders die Türken aus Steinheim, die per Konter zu jeder Zeit gefährlich waren. Und auch der zur Halbzeit eingewechselte Neuzugang Jens von Heesen konnte zwar einige gute Aktionen für sich verbuchen. Für einen erfolgreichen Abschluss langte das allerdings auch nicht.

Bleibt also die die Frage, wie man dieses Spiel am besten bewertet. Unter anderem machte die Rede von der misslungenen Generalprobe für Sonntag die sarkastische Runde. Diese führt ja bekanntlich zu einer besonders gelungenen Premiere. Darauf zu wetten, ist allerdings ein riskantes Vergnügen. Vielleicht war es aber auch der berühmte Dämpfer zur richtigen Zeit. Zumindest kann man sich jetzt aber voll und ganz auf die Liga konzentrieren. Das ist aber auch das einzig Positive.


Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Andre Struck, Alexander Rheker, Martin Rheker, Pascal Ewers (46. Jens von Heesen), Marc Neumann, Jens Schölzel, Niklas Rheker, Michael Meyer, Mikael Grunwaldt, Torben Rheker (57. Stefan Klocke)

Auch sein Tor brachte keine Ruhe ins Spiel: Youngster Mikal Grunwaldt