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05.04.2009

Die Demontage der SG Albaxen/Lüchtringen

SVK schlägt SG Albaxen/Lüchtringen 9:0

(luw) Das ganze glich schon einer Demontage. Bezeichnend die Verwunderung von Michael Meyer nach dem Spiel: „Heute musste man gar nicht viel tun, um zu gewinnen. Aber wenn alle Nase lang ein Tor fällt, läuft es ja auch von fast allein.“ Und diese Aussage traf den Nagel auf den Kopf. Denn was die SG Albaxen/Lüchtringen heute anbot, war in dieser Form wohl nicht A-Liga-tauglich. Die Tore für den SVK erzielten Stefan Klocke, Pascal Ewers (4), Michael Meyer (3) und Jens Schölzel.

Das Spiel begann zerfahren. Zwar war der SVK von Beginn an Spiel bestimmend. Die rechten Torchancen wollten sich aber zunächst nicht ergeben. Bis dann in der 10. Spielminute aus heiterem Himmel das 1:0 fiel. Niklas Rheker hatte eine schöne Flanke von links vor das gegnerische Tor gebracht und Stefan Klocke souverän vollstreckt. Sieben Minuten später das 2:0. Dieses Mal kam die Flanke von der rechten Seite in Person von Pascal Ewers und Torben Rheker scheiterte zunächst am Torwart. Der konnte den Ball aber nur abklatschen und legte so Michael Meyer eines seiner Tore der leichteren Art auf.

Danach verflachte das Spiel etwas und die Nervosität des Trainers konnte auch mit drei Pötten Kaffee nicht gemindert werden: „Ich werde erst dann ruhig, wenn es zur Halbzeit 3:0 steht.“ Und tatsächlich wies die imaginäre Anzeigetafel im Rehbergstadion zum Pausentee dieses Ergebnis aus. „Schuld“ daran war das dritte Tor nach einer Flanke an diesem Tag. Jens Schölzel hatte eine erneute Hereingabe von Pascal Ewers genutzt (40.).

Die Zufriedenheit von Jörg Hundertmark verleitete den Sabbenhausener sogar zu neuen Wortkreationen: „Leute, ich bin heute sogar hochgutgelaunt. Wir haben schnell gespielt. Wir haben klug gespielt. Das 3:0 schmeichelt ja sogar noch den Albaxern. Macht jetzt bitte nicht den Fehler und verwaltet das 3:0 nur.“

Diese Sorge allerdings war unbegründet, denn zum Verwalten blieb wegen der schnellen Torfolge in Halbzeit Nummer zwei überhaupt keine Zeit. Für das 4:0 zeigte sich wieder Pascal Ewers verantwortlich. Dieses Mal kam die Flanke von Niklas Rheker. Lachend erklärte Jörg Hundertmark auf Nachfrage, dass man tatsächlich in der Vorwoche Flankenläufe trainiert habe. Das hat sich doch mal gelohnt.

Was neben den Flanken noch gut klappte, waren die Freistöße. Zwar scheiterten die Grün-Weißen in der 62. Spielminute mit einer einstudierten Variante noch mehr oder weniger blamabel. Danach allerdings spielten die Hundertmark-Kicker ihre Gefährlichkeit bei Standards schön aus. So fiel das 5:0 durch Pascal Ewers nach einem Freistoß von Niklas Rheker in der 68. Spielminute. In der 72. Spielminute hieß es 6:0. Vorausgegangen war ein Freistoß von Michael Meyer, den ein Albaxer Spieler im eigenen Sechzehner mit der Hand entschärfte. Folge war die gelb-rote Karte für den Sünder und Elfmeter für den SVK. Michael Meyer verwandelte sicher.

Jetzt auch dezimiert erlahmte die Gegenwehr der SG vollends. Die Tore zum 7:0 bis 9:0 waren die logische Konsequenz. In der 80. Spielminute besorgte Pascal Ewers nach Freistoß von Michael Meyer das 7:0.

Das 8:0 besorgte Michael Meyer höchstselber nach feinem Zuspiel von Matthias Loges. Und den Schlusspunkt unter ein mehr als einseitiges Spiel setzte Pascal Ewers mit seinem vierten Tor an diesem Tag nach Zuspiel von Torben Rheker.

Was bleibt, ist ein mehr als verdienter Sieg gegen einen Gegner, der bisher nur 41 Tore kassiert hat. Da wollen neun Tore auch erst einmal geschossen werden. Respekt!

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, André Struck, Marc Neumann, Michael Meyer, Alexander Rheker, Niklas Rheker, Jens Schölzel (66. Matthias Loges), Pascal Ewers, Stefan Klocke (57. Lukas Meyer), Mikael Grunwaldt, Torben Rheker

So sehen Sieger aus: Teile der Mannschaft genießen das gute Gefühl