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10.04.2005

In sechs Minuten zum Sieg

SVK siegt gegen Verfolger SG Sandebeck/Langeland mit 3:2

(luw) Der erste Verfolger ist schon mal bezwungen. Zum Auftakt der „Wochen der Wahrheit“ hat die erste Mannschaft des SVK die Mannschaft aus Sandebeck und Langeland mit 3:2 Toren in Schach halten können. Bemerkenswert: alle drei Tore für die Hundertmark-Elf fielen innerhalb von nur sechs Minuten durch Jens Schölzel, André Struck und Elmar Happe.


Dabei konnte man sich einen schlechteren Start in das Spiel eigentlich gar nicht vorstellen. Denn es waren noch nicht einmal drei Minuten gespielt, als Schiedsrichter Willi Meyer auf indirekten Freistoß 14 Meter vor dem Kollerbecker Gehäuse entschied. Was war passiert? Stefan Bielefeld hatte den Ball aus der Gefahrenzone katapultiert. Schön und gut. Was er aber besser unterlassen hätte war die vorherige Anweisung an seine Kameraden. Das „Weg da!“ war einfach nicht zu überhören und nach Regelwerk nun mal verboten. So gab es zu Recht den Freistoß, der auch prompt den Ball ins Tor fand: 0:1.
Diesem Rückstand lief man dann eine halbe Stunde hinterher. Nicht, dass man keine Torchance hatte. Aber sowohl Michael Meyer (7.), als auch Jens Rheker (10.), Niklas Rheker (11.) und Elmar Happe (18.) vergaben zum Teil beste Torgelegenheiten. Und so musste es mal wieder ein Spieler richten, der in den letzten Wochen schon so manchen Scorer-Punkt hatte einsammeln können: Jens Schölzel, der nach schöner Vorarbeit über mehrere Stationen den Ball schließlich von Elmar Happe maßgeschneidert in den Fuß gespielt bekam, und wenig Mühe mit dem Ausgleich hatte. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, denn nur 2 Minuten später lag der Ball schon wieder im Netz der Gäste. André Struck hatte erneut einen Elfmeter verwandelt, den zuvor – man ist geneigt zu sagen „schon wieder“ - Jens Schölzel herausgeholt hatte. Wiederum 3 Minuten später stand es schon 3:1 durch Elmar Happe, der den Fauxpas eines gegnerischen Abwehrspielers im Stile eines echten Goalgetters hatte ausnutzen können.
„Dieser Gegner hat eine Mannschaft mit zwei Gesichtern“, stellte Trainer Jörg Hundertmark dann zu Recht zur Halbzeitpause fest. Denn in der Tat war der Klassenunterschied zwischen der bärenstarken Offensiv- und der eher mittelmäßigen Defensivabteilung nicht zu übersehen. Zu viele Unkonzentriertheiten und vor allem Querschläger leistete sich die Abwehr der Gäste.
Diese Schwächen auszunutzen sollte den Kollerbeckern an diesem Tag aber nicht mehr gelingen. Und so mussten die drei Tore eben reichen. Dass es noch einmal richtig eng wurde, das lag an dem Anschlusstreffer zum 2:3 aus Sicht der Gäste. Einen weiteren Gegentreffer ließ der SVK jedoch an diesem Tag nicht zu, sodass am Ende ein verdienter Sieg blieb, der einen Meilenstein auf dem Weg zur Meisterschaft bedeutet. Die etwa 150 Zuschauer hatten zudem ein Spiel gesehen, das dem Namen „Spitzenspiel“ auf ganzer Linie gerecht wurde. Was will man also aus Sicht der Kollerbecker also mehr? Die Frage ist schnell beantwortet: weitere Siege in den Wochen der Wahrheit. Auf geht´s, SVK!