SV Kollerbeck

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02.12.2003

Kollerbeck erkämpft ein 3:3 in Lüchtringen

Nach einem 0:3-Rückstand schafft der SVK doch noch Unentschieden

„Das ist der absolute Tiefpunkt der bisherigen Saison!“. Das waren die Worte, mit denen Jörg Hundertmark seine Jungs in der Halbzeitpause aufzurütteln versuchte. Und es gelang…

Und weil der SVK nach einer absolut verschlafenen ersten Halbzeit chancenlos mit 0:3 hinten lag, waren diese Worte nicht nur nötig sondern auch absolut treffend. Viel zu behäbig und unkonzentriert im Spielaufbau hatte sich die Mannschaft während der ersten 45 Minuten präsentiert. Auch die Defensivabteilung offenbarte nicht zu übersehende Schwächen. Und was den Angriff anging: Fehlanzeige. Eine einzige Torchance in Halbzeit Nummer eins ist einfach zu wenig. Und so fielen die Gegentore in der 5., 37. und 38. Spielminute auch nicht wirklich überraschend. 3:0 für den Gastgeber stand es also zur Halbzeit hochverdient und es hätte wirklich kein mitgereister SV-Fan auch nur einen Pfifferling auf den SVK gesetzt.
Umso überraschender, dass sich nach der Pause den Zuschauern ein absolutes Spiegelbild der ersten Halbzeit zeigte. Auf einmal schaffte es der SVK, den Ball auch mal über mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten. Auf einmal machte Kollerbeck Druck und kam zu Großchancen. Und auch gleich eine der ersten wurde genutzt. Jens Rheker scheiterte zwar noch aus 16 Metern am Torwart. Den Abpraller allerdings versenkte Bastian Koch aus Hummersen: nur noch 3:1. Hoffnung keimte auf. Chancen im Minutentakt für den SVK. Doch erst in der 76. Minute fiel das 3:2 durch Jens Rheker nach schönem Zuspiel von Sebastian „Putti“ Welling. Und auch dieses Tor hätte nichts genutzt, wenn Albaxen seine absolute Großchance in der 83. Minute in Überzahl zum 4:2 genutzt hätte. Die Chance wurde jedoch kläglich vergeben und der direkte Konter führte zum sehenswerten 3:3 Endstand durch den Trainer Jörg Hundertmark persönlich.
„Manchmal muss man eben mit einem Punkt zufrieden sein“. Hierüber waren sich nach dem Spiel alle Spieler und Anhänger des SVK einig.