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16.05.2007

Hundertmark: „Gegen Höxter auf keine Pokerspiele einlassen“

Sonntag 15:00: SVK – SV Höxter II

(luw) Dank einem tollen Spiel gegen den SC Lauenförde befindet sich der SVK wieder in Schlagdistanz zum Tabellenprimus SV Fürstenau/Bödexen. Doch damit es im übernächsten Spiel gegen genau diesen Gegner zu einem echten Spitzenspiel kommen kann, muss zunächst die Reservemannschaft aus der Kreisstadt bezwungen werden. Und dass das wahrscheinlich gar nicht so einfach werden wird, lässt sich leicht aus dem Resultat des Hinspiels ablesen. In der Weserkampfbahn kam der SVK als damaliger Tabellenführer nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Torschütze war Michael Meyer gewesen. Über die Ausgangssituation vor dem jetzigen Spiel, aber auch über das vergangene Spitzenspiel in Lauenförde sprach der Grün-Weiße Treff mit dem Trainer Jörg Hundertmark.

Dominik SprengerGrün-Weißer Treff: Hallo Jörg! Wie beurteilst Du im Rückblick den Sieg gegen den SC Lauenförde?

Jörg Hundertmark: Für die Zuschauer war es ein schöner offener Schlagabtausch, den wir meiner Meinung aufgrund der klareren Chancen verdient gewonnen haben.

Grün-Weißer Treff: Du bist also grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt Deiner Mannschaft. Gibt es gleichwohl Kritikpunkte?

Jörg Hundertmark: Ja, die gibt es. Wir hätten den Nachmittag mit Sicherheit wesentlich ruhiger gestalten müssen. Wir hatten zahlreiche - eigentlich viel versprechende - Kontermöglichkeiten in absoluten Überzahlsituationen. Dennoch: wir sind überglücklich und haben nun alles selbst in der Hand. Das wird eine ganz heiße Kiste bis zum Schluss.

Grün-Weißer Treff: Ihr seid nun wieder dran am Spitzenreiter aus Fürstenau und Bödexen. Ist die Mannschaft jetzt in der Lage, noch mal den Druck zu erhöhen?

Jörg Hundertmark: Die Mannschaft ist nicht nervös, zeigt kaum Nerven. Das imponiert mir. Es ist aber auch unheimlich wichtig, gerade jetzt im Endspurt. Sorgen machen mir allerdings die Verletzten. Carsten Rheker (Zerrung im Oberschenkel: die Redaktion) wird gegen Höxter passen müssen. Mattes Brisgies (Entzündung am Fersenknochen) werden wir wohl auch nicht fit bekommen. Dazu gesellen sich die angeschlagenen Jens Schölzel und Marc Neumann.

Grün-Weißer Treff: Wie geht Ihr jetzt in die drei letzten Spiele der Saison?

Jörg Hundertmark: Wir dürfen und werden nicht glauben, dass das Spiel gegen Fürstenau am 03.06. über alles entscheidet. Wir dürfen also das Spiel gegen Höxter nicht vernachlässigen. Die Mannschaft muss nochmals alles geben und den „inneren Schweinehund“ überwinden. Über Pfingsten haben wir dann zum Glück Pause und  können uns regenerieren.

Grün-Weißer Treff: Was bedeutet das konkret für das Spiel gegen SV Höxter II?

Jörg Hundertmark: Gegen Höxter ist es nicht leicht zu spielen. Einige alte Haudegen spielen einen guten Ball, sind taktisch sehr umsichtig. Da dürfen wir uns auf kein Pokerspiel einlassen.

Grün-Weißer Treff: Jörg, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute im Ligaendspurt!

Kam für das Topspiel gegen Lauenförde etxra aus Hamburg: Dominik Sprenger