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18.11.2007

Und auch die Rückrunde bringt nichts Neues

TuS Erkeln – SVK 4:0

(luw) „Das Spiel heute ist ein Spiegelbild der ganzen bisherigen Saison.“ Mit diesen Worten begann die frustrierte Halbzeitansprache von Elmar Happe. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 0:3 aus seiner Sicht und eigentlich wäre dem nichts hinzuzufügen. Denn was rein vom Ergebnis betrachtet mal wieder nach einer ganz klaren Sache aussah, präsentierte sich den etwa 60 mitgereisten Kollerbecker Anhänger ganz anders. Denn mal wieder spielte man durchaus gut mit. Denn mal wieder hatte man auch durchaus die eine oder andere Gelegenheit zum gelungenen Torabschluss. Und mal wieder schlichen sie am Ende doch wieder vom Platz wie begossene Pudel, unsere Helden!

Damit begann die Rückrunde für alle Beteiligten in einer Art und Weise, die wenig Mut macht für den Rest der Saison. Denn was nützen die guten kämpferischen und spielerischen Leistungen, wenn einfach die Tore nicht fallen wollen?

Der TuS Erkeln, an dem man sich mit Sicherheit nicht messen lassen muss, gab unseren Jungs dementsprechend eine Lehrstunde in Sachen Kaltschnäuzigkeit und Effektivität. Von geschätzten sechs Torschüssen zappelten vier im Kollerbecker Kasten. Davon wiederum drei in den ersten 25 Minuten. Kein Wunder also, dass der Gastgeber dann ein paar Gänge zurückschaltete und den Kollerbeckern das Spielfeld überließ. Denn er konnte sich ja halbwegs sicher sein, dass da nichts Großartiges anbrennen würde. Auf der anderen Seite ergaben sich durch diese Spielweise Konterchancen für den TuS Erkeln, von denen eine jedoch erst in der 90. Spielminute zum 4:0 führte.

Voraus gegangen war insbesondere eine zweite Halbzeit, in der sich der SVK ein deutliches Plus am Spielanteil erkämpfen konnte. Insbesondere der zur Halbzeit eingewechselte Stefan Klocke sorgte für Unruhe im nicht immer sattelfesten Defensivverbund der Gastgeber. Ein Tor indes gelang auch ihm trotz sehenswerten Kopfstoßes in der 75. Spielminute nicht. Und auch Jens von Heesen scheiterte in der 80. Spielminute mit einem Kopfball nur um ein paar Zentimeter, denn die Latte rettete.

Hinten stand die Abwehr der Kollerbecker im Großen und Ganzen. Aber es sind nun mal die individuellen Fehler, die in der Bezirksliga eben gnadenlos bestraft werden. Es sei denn, man spielt gegen den SVK. Denn eins steht fest: Auch unsere Gegner machen diese Fehler. Vielleicht nicht so häufig wie der SVK, aber sie machen sie. Nur werden diese eben von uns nicht bestraft. Und so zahlt man eben Lehrgeld.

Als zu Beginn der Hinrunde das Spiel gegen den TuS Erkeln verloren ging, sagten nicht wenige Spieler und Fans: „Es kommen noch genug Spiele, in denen wir die Punkte holen! Gegen Erkeln muss das nicht sein!“ Genau eine Halbserie später kann man beides durchaus anders sehen. Denn die Zeit rennt.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Jens Schölzel, Mikael Grunwaldt (15. Alexander Rheker), Elmar Happe, Marc Neumann, Michael Meyer, Torben Rheker (46. Stefan Klocke), Carsten Rheker, Pascal Ewers (80. André Struck), Jens von Heesen