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14.03.2008

Den Vinsebeck-Sieg mit Punkten gegen Borgholz vergolden

Vorbericht: SVK – SV Borgholz/Natzungen

(luw) Als Anhänger des SV Kollerbeck liest sich die Tabelle nach dem Sieg gegen den TuS Vinsebeck wieder etwas geschmeidiger. Zwar sind die Grün-Weißen mit nunmehr elf Punkten immer noch Träger der ungeliebten Laterne in rot. Allerdings beträgt der Rückstand auf Vinsebeck und Peckelsheim nur noch zwei Punkte, wobei beide noch ein Spiel mehr zu absolvieren haben. Der VfB Beverungen hingegen hat bereits einmal mehr als der SVK gespielt und auch nur drei Punkte Vorsprung. Noch ist also nichts verloren. Nur müssten die Kollerbecker langsam aber sicher einmal eine Serie hinlegen. Die wird ohnehin schon lange von Elmar Happe gefordert. Der Sieg gegen Vinsebeck könnte ein guter Anfang gewesen sein.

Wobei Elmar Happe die vorherige Niederlage gegen Horn schnell abhaken möchte. „Dumm gelaufen!“, so sein knappes Statement zur unglücklichen Niederlage durch ein Tor in der letzten Minute. Und weiter: „So etwas kann eben passieren!“.

Elmar HappeEtwas ausgiebiger hingegen spricht er direkt im Anschluss an das Spiel gegen Vinsebeck auf der Massagebank über den Erfolg gegen die Teutonen: „Ich bin rundum zufrieden. Wir haben alles das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Allerdings war das heute aber auch ein schwacher Gegner!“

Und trotzdem gehen die Kollerbecker wieder mit mehr Selbstvertrauen in die kommenden Partien. Und da kommt als dritter Gast innerhalb von nur acht Tagen mit dem SV Borgholz/Natzungen ein Gegner ins Kollerbecker Rehbergstadion, der durchaus zu schlagen sein dürfte. Zwar residiert die Mannschaft aus dem Sportkreis Warburg mit 27 Punkten in der oberen Hälfte der Tabelle. Doch erinnern sich die Kollerbecker gerne an das Hinspiel in Borgholz. Denn das 2:2 im September letzten Jahres war ein tolles Spiel gewesen. Insbesondere für die Zuschauer haben sich die 80 km An- und Abfahrt gelohnt. Sie sahen Tore, strittige Situationen, Platzverweise, Strafstöße und insgesamt einen offenen Schlagabtausch, der zu begeistern wusste (hier geht es zum Spielbericht des Hinspiels).

Heute allerdings werden den Kollerbeckern die drei Punkte wichtiger sein als ein tolles Spiel. Denn der Sieg gegen Vinsebeck soll nur der Anfang einer Aufholserie sein. Personell sind die Kollerbecker ohnehin auf einem guten Weg. Zwar wird Sascha Niemeier wohl immer noch mit Knieverletzung ausfallen. Doch hat man sich in Kollerbeck längst mit Jens Schölzel im Tor angefreundet. Der bekennende Werder-Fan hat in den zwei Spielen zuvor schon einige brenzlige Situationen zwar unkonventionell, aber eben mit großem Erfolg bewältigen können. Ansonsten werden die Wackelkandidaten Matthias Brisgies und Jens von Heesen wohl einsatzbereit sein.

Bleibt nur noch eines zu klären. Auf die Frage jedoch, wie denn mannschaftsintern mit Torben Rheker umgegangen wird, der im Spiel gegen Vinsebeck wegen wiederholten Meckerns sowohl gelb als auch gelb-rot gesehen hatte, gab Elmar Happe nur ausweichende und etwas mürrisch Auskünfte: „Wenn wir das Spiel nicht gewonnen hätten, wäre die ohnehin schon hohe Geldstrafe verdoppelt worden! Alles andere klären wir tatsächlich mannschaftsintern!“ Und dann ließ sich Happe von SVK-Masseurin Maaren Schultze seufzend weiter massieren.

Ist mit 33 Jahren auch nicht mehr der Jüngste: Elmar Happe unter den heilenden Händen von Mareen Schultze