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04.05.2009

Hundertmark: „Wir sind gewarnt“

SVK I empfängt TuS Ovenhausen schon am Freitag um 18:30 Uhr

Hatten vor dem Lauenförde-Spiel noch einige Berufsoptimisten mehr oder weniger offen zugegeben, dass sie einen Aufstieg des SVK noch für möglich hielten, so dürfte diese kühne Hoffnung nun nur noch den allerkühnsten Träumern vorbehalten sein. Denn der SVK verweilt im Moment mit nunmehr 40 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Nur gut die Hälfte dieser Punkte hat der TuS Ovenhausen – nächster Gegner des SVK - auf seinem Habenkonto. Damit belegen die Ovenhäuser Platz 14. Der würde noch so eben zum Ligaverbleib reichen. Vom Papier her also eigentlich eine klare Sache zugunsten des SVK. Sollte man zumindest meinen. Doch Lauenförde hatte vor dem Spiel gegen die Hundertmark-Elf auch nur 21 Punkte auf dem Konto… Der Grün-Weiße Treff sprach mit Trainer Jörg Hundertmark.

Grün-Weißer Treff: Jörg, eine Niederlage gegen Stahle und ein Unentschieden gegen Lauenförde liegen hinter Dir. Wie beurteilst Du die beiden Spiele?

Jörg Hundertmark: Was die Niederlage gegen Stahle angeht, kann ich nur sagen, dass mir die Jungs am Ende leid taten. Ein Unentschieden wäre von den Spielanteilen her allemal gerecht gewesen. Wenn man dann noch die beiden Hochkaräter von Jens von Heesen und Stefan Klocke kurz nach Wiederanpfiff bedenkt, wäre auch mit Sicherheit noch mehr drin gewesen. So aber führten zwei individuelle Fehler zu einer Niederlage, die schmerzt. Denn wir brauchen nicht lange drum herum zu reden: Vor dem Spiel hatten wir noch den Rechenschieber im Kopf. Den können wir jetzt auch gedanklich weg packen. Das ist kein Beinbruch. Aber die Jungs hätten nach der tollen Serie zuvor mehr verdient gehabt.

Grün-Weißer Treff: Dann kam das Spiel gegen den SC Lauenförde…

Jörg Hundertmark:
Schon vor dem Spiel hatten wir damit gerechnet, dass Lauenförde tief stehen würde. Deswegen ist es umso bedauerlicher, dass wir unsere sehr guten Torchancen teilweise grob fahrlässig nicht genutzt haben. Der Elfmeter war da nur eine Situation von vielen. Wenn wir die Buden machen, dann fahren wir mit einem 3:1 oder 4:1 nach Hause und in zwei Wochen fragt keiner mehr, wie wir eigentlich in Lauenförde gespielt haben. Insgesamt haben wir aber nicht genug Ideen gehabt, um Lauenförde noch mehr unter Druck zu setzten. Diesen Vorwurf müssen wir uns gefallen lassen.

Grün-Weißer Treff: Nun kommt der TuS Ovenhausen bereits am Freitagabend ins Kollerbecker Rehbergstadion. Das Hinspiel endete 5:1 für den SV Kollerbeck

Jörg Hundertmark: Eins steht fest: So leicht wie im Hinspiel wird es für uns nicht werden. Gegen Alhausen haben die Ovenhäuser am letzten Spieltag nur knapp mit 0:1 verloren. Ein unglückliches Eigentor kurz vor Schluss brachte erst die Entscheidung. Von daher sind wir auf jeden Fall gewarnt. Auf der anderen Seite muss man auch ganz eindeutig sagen, dass schon vom Papier her ein Sieg Pflicht ist. Ich gehe davon aus, dass es unter Umständen wieder ein Geduldspiel für uns werden könnte. Wir müssen viel über die Außenpositionen kommen und uns sehr viel bewegen. Wenn wir dies beherzigen, dann bin ich optimistisch, dass wir das Spiel gewinnen werden.

Grün-Weißer Treff: Dabei wünsche ich Dir viel Glück. Eine letzte Frage: Wie sieht die personelle Situation aus?

Jörg Hundertmark:
Bis auf Alexander Rheker, der ja in Lauenförde rot sah, sind voraussichtlich alle Mann an Bord.

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