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07.11.2004

Mit mäßiger Leistung zur Herbstmeisterschaft

SVK gewinnt mit 3:0 beim SV Herste

Das wäre schon einmal geschafft. Mit einer schwachen Leistung, aber einem dennoch hochverdienten Sieg gegen den SV Herste bringt der SVK bereits drei Spieltage vor Ende der Hinrunde die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach. Mann des Tages war nach Absitzen seiner Rot-Sperre Carsten Rheker, der den Gegner im Alleingang abschoss.

Auch vor dem Spiel gegen Herste konnte die Motivation des Trainers wieder sehr kurz ausfallen. So ziemlich jeder Spieler erinnerte sich nur zu gut an die letzte Saison ohne Punktgewinn gegen Herste. Diese Schmach wollte wettgemacht werden.
Doch dies erwies sich zunächst schwieriger als erwartet. Schuld hieran waren aber wohl eher die Platzverhältnisse als die spielerische Leistung der Gastgeber. Und so dauerte es auch eine ganze Weile, bis der SVK zunächst durch Elmar Happe (17.) und dann durch Niklas Rheker (18.) zu ersten Torgelegenheiten kam. Endgültig den Ball im Tor brachte aber erst Carsten Rheker in der 24. Minute unter. Vorausgegangen war ein perfekt vorgetragener Konter über mehrere Stationen. Den tödlichen Pass hatte dann schließlich Michael Meyer gespielt.
Danach herrschte eine ganze Zeit lang Ruhe auf dem Platz, bis erneut Elmar Happe die nächste Chance verzeichnen konnte. Das war aber auch schon der 40. Minute gewesen. Und auch bis zur Halbzeitpause tat sich nichts mehr.
Direkt nach Wiederanpfiff allerdings sofort das 0:2 abermals durch Carsten Rheker nach Ecke Torben Rheker.
Was danach allerdings sehr zum Unverständnis vom Trainer Jörg Hundertmark folgte, war ein offenen Schlagabtausch. Zwar hatte der SVK auch in dieser Phase mehr vom Spiel und auch seine Chancen. Allerdings ging der Ball gerade in der Vorwärtsbewegung immer wieder durch unkonzentrierte Pässe und unnötige Alleingänge verloren, sodass der SV Herste ein ums andere Mal gefährlich vor den Kasten von Sascha Niemeier kam. Etwas Zählbares sprang dabei aber nicht heraus.
Den Schlusspunkt in einem Spiel, in dem sich der SVK wahrlich nicht Ruhm bekleckert hat, setzte dann erneut Carsten Rheker nach Vorarbeit seines Bruders Torben mit dem 0:3.
„Schön ist zwar was anderes“, war dann auch die Meinung des Trainers nach dem Spiel. Stimmt. Aber auch solche Spiele wollen gewonnen werden. Und wenn das auch noch „zu Null“ gelingt, muss das wohl reichen.