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14.09.2009

Hundertmark: „Ich betrachte die Partie als Spitzenspiel“

Sonntag 15:00 Uhr: SVK empfängt den SC Lauenförde

(luw) Als Jörg Hundertmark am Sonntag in der Vereinskneipe „Zum Fuhrmann“ die Ergebnisse des soeben absolvierten Spieltages studierte, schlich sich ein kleines Lächeln in das Spitzbuben-Gesicht des Trainers. „Das war doch mal ein optimaler Spieltag für uns!“ Und diese Aussage kann man durchaus nachvollziehen. Denn durch den eigenen Sieg gegen Ovenhausen und die beiden Unentschieden in den Begegnungen Fürstenau gegen Altenbergen und Lauenförde gegen Vinsebeck ist der SVK bis auf drei Punkte herangerückt an den zweiten Tabellenplatz. Zusätzlich hat man noch ein Spiel mehr zu absolvieren als das Quartett. Um jetzt weiter Anschluss zu halten beziehungsweise sogar Boden gut zu machen, würde ein Sieg gegen Lauenförde gut ins Kollerbecker Konzept passen. Doch Obacht: Der SC Lauenförde ist gut drauf im Moment! Der Grün-Weiße Treff warf zusammen mit Jörg Hundertmark einen Blick über die Schulter und nach Vorne.

Grün-Weißer Treff: Gegen Nethetal kamt Ihr am vorletzten Sonntag nicht über ein 1:1 hinaus. Und das, obwohl Ihr fast eine Stunde in Überzahl gespielt habt und darüber hinaus in Führung lagt…

Jörg Hundertmark: In der ersten halben Stunde haben wir gut Druck gemacht und den Gegner völlig unter Kontrolle gehabt. Nur fehlte es diesmal in der Spitze an Durchschlagskraft. Im Laufe des Spiels nahm unsere Leistung ab. Wir waren nicht in der Lage, unsere Überzahl auszunutzen. Wobei man aber auch berücksichtigen muss, dass ein Spielfluss durch die unzähligen Unterbrechungen überhaupt nicht möglich war. Unterm Strich dennoch eine durchwachsene Leistung von uns. Alles in allem muss man ehrlich sein: Ein Sieg wäre nicht verdient gewesen.

Grün-Weißer Treff: Gegen Ovenhausen lief es am letzten Sonntag besser. 6:2 hieß es am Ende…

Jörg Hundertmark: Drei Punkte und sechs Tore geschossen. Soweit ist alles in Ordnung und man sollte zufrieden sein. Dennoch lief nicht alles rund: Zum einen war ich nicht zufrieden mit der Chancenauswertung. Zum anderen – und das stört mich viel mehr – sind wir selbst bei einem Stand von 4:1 und einem Gegner, der kaum Gegenwehr zeigt, nervös geworden. Wir werden in wichtigen Phasen eines Spiels unruhig und hektisch, verlieren dadurch die Konzentration. Es kommt nicht von ungefähr, dass der Gegner dann zu den sogenannten "Zufallstreffern" kommt. Das muss unbedingt raus.

Grün-Weißer Treff:
Nach nunmehr sechs Spielen stehen zehn Punkte zu Buche. Bis Du mit dem Start zufrieden?

Jörg Hundertmark: Sagen wir mal so: Es ist kein Fehlstart. Einen rundum gelungenen Start können allerdings nur die ersten drei Mannschaften vorweisen. Ich bin zufrieden und erleichtert, dass wir aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt haben und in der Tabelle nun einigermaßen gut dabei sind. Betrachte ich unsere Spielweise – besonders nach vorne – sowie den Einsatz und die Einstellung, bin ich insgesamt zufrieden. Es müssten halt nur drei bis vier Punkte mehr sein.

Grün-Weißer Treff: Am Sonntag kommt nun der SC Lauenförde ins Rehbergstadion. Was erwartest Du für eine Partie?

Jörg Hundertmark: Lauenförde ist gut in die Saison gestartet und dürfte wohl mit großem Selbstbewusstsein bei uns auftreten. Alle bisherigen Aufeinandertreffen waren enge und hart umkämpfte Begegnungen. Lauenförde hat einen Punkt mehr als wir. Der Sieger wird sich zur Spitzengruppe gesellen. Ich betrachte die Partie als Spitzenspiel. Wenn der Mannschaft klar ist, dass gegen Lauenförde unsere Chancen nicht im Minutentakt kommen werden wie gegen Ovenhausen und wir uns ganz schön strecken müssen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Zum Glück sind alle wieder an Bord. Wir können aus dem Vollen schöpfen.

Grün-Weißer Treff: Dann viel Glück!