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30.03.2010

Über Ostern endlich in die Gänge kommen…

Gründonnerstag, 18:15 Uhr: SVK empfängt Dalhausen

(luw) 2:5 gegen Bredenborn. 1:1 in Riesel. Das ist definitiv zu wenig für einen Herbstmeister, der natürlich auch zum Ende der Saison ganz oben stehen möchte. Gut, dass jetzt über Ostern gleich doppelt die Möglichkeit besteht, die Dinge wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Denn am Gründonnerstag empfängt der SV Kollerbeck um 18:15 Uhr den SV Dalhausen, ehe es am Ostermontag nach Bergheim geht. Anstoß ist dort um 15:00 Uhr. Vorher spielt unsere zweite Mannschaft übrigens ebenfalls gegen Bergheims Reserve.

Doch vor dem Blick auf die kommenden Partien steht die Nachbetrachtung der Spiele gegen Bredenborn und Nethetal. Denn die Frage ist, ob die Mannschaft diese überhaupt schon verdaut hat. Jörg Hundertmartk jedenfalls ist insbesondere was das Spiel gegen Bredenborn angeht noch einigermaßen bedient: „Das Derby haben wir nur deswegen verloren, weil wir nach dem Ausgleich zum 1:1 komplett die Ordnung aufgegeben und uns auf einen offen Schlagabtausch eingelassen haben. Wir haben die Kontrolle verloren. Das war schlichtweg enttäuschend.“

Auch die gefühlte 1:1-Niederlage gegen Nethetal will erst einmal verdaut werden. Ein Stück weit hadert Jörg Hundertmark diesbezüglich mit dem Schicksal: „Der Gegner hatte in 90 Minuten einen einzigen Torschuss. Und der ging auch noch aus einem Einwurf hervor. Das war bitter. Es ist dann schwierig, gegen einen tief stehenden Gegner einem Rückstand hinterher zu laufen. Letztendlich muss man sogar zufrieden sein, wenn in der 83. Minute noch der Ausgleich gelingt.“

Am Donnerstag besteht also die erneute Chance, auch im Jahr 2010 in die Gänge zu kommen. Das allein dürfte schon Motivation genug sein. Darüber hinaus müsste auch das Hinspiel in Dalhausen noch allen Beteiligten gut in Erinnerung sein. Denn damals setzte es eine absolut unnötige 3:4-Niederlage. Dementsprechend setzt Jörg Hundertmark auf den Trotzeffekt bei seiner Mannschaft: „Das Gute an dem Gegner ist, dass wir genau wissen, wie es nicht funktioniert. Denn im Hinspiel haben wir dem Gegner einfach zu viele Räume geboten. Jeder Ballverlust führte zu gefährlichen Kontern und somit zur unglücklichen Niederlage in Dahlhausen. Wir müssen zusehen, dass wir das Spiel kontrollieren. Dahlhausen wird sicher hoch motiviert sein, hat einen neuen Trainer und einen deutlichen Sieg gegen Bergheim im Rücken. Wir werden Dalhausen ganz sicher nicht unterschätzen.“