SV Kollerbeck

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27.04.2010

Damen verlieren gegen Aufstiegskandidaten Ottbergen – Bruchhausen 0:2

Diejenigen, die dieses Spiel sahen und auch spielten, hatten den Eindruck eines deja-vus vom Hinspiel.

Es begann damit, dass Ottbergen den Anstoß ins Spiel erhielt und dann ging es ganz fix. Anpfiff - Anstoß - Ballabgabe an Carolin Stöver. Diese lief ungehindert aufs SVK-Tor zu - Schuss und Tor: 1:0 für Ottbergen. Nicht einmal 15 Sekunden waren gespielt und die Damen des SVK lagen hinten. Erste Parallele zum Hinspiel, denn da hatten die Kollerbeckerinnen  ihren ersten Gegentreffer auch schon sehr früh, nämlich in der 2. Spielminute, einstecken müssen. Und auch heute war der SVK nach dem viel zu frühen Rückstand so perplex, dass der nächste Gegentreffer in der 10. Minute nicht lange auf sich warten ließ. Carolin Stöver eroberte den Ball, Kathrin war einen Meter zu weit entfernt, die SVK Abwehr zeigte sich unentschlossen einzugreifen und so konnte die Ottberger Stürmerin am Torschuss nicht gehindert werden: 2:0 für Ottbergen. Zweite Parallele zum Hinspiel, denn da mussten unsere Damen auch ein frühes 2:0 in Kauf nehmen. Jetzt nach dem zweiten Gegentreffer war der SVK wach und zeigte, dass er sich hier auf heimischen Platz nicht vorführen lassen wollte. Das Spiel wurde in die gegnerische Hälfte verlagert, die Kampfbereitschaft die Kollerbeck auszeichnet, wurde ausgepackt. Der SVK Sturm erhielt gute Bälle aus den rechten und linken Flankenräumen, die aber nicht zu Toren umgemünzt werden konnten. Dieser stetig ansteigende Druck aufs Ottberger Tor ließ Ottbergens Abwehr ins Schwimmen geraten, so dass diese sich nur noch mit verbalen Angriffen und Foulspiel wehren konnten. Bedauerlicherweise schien der junge, unerfahrene Schiedsrichter die gelbe und rote Karte nicht zu kennen, wenn er selbst Beschimpfungen an seiner eigenen Person nicht ahndete. So hatten natürlich beide Teams und die Zuschauer keinen Respekt mehr vor dem Unparteiischen und ließen keine Gelegenheit aus ihren Unmut energisch zu äußern. Aber weiter zum Wesentlichen. Carolin Stöver wurde die Lust am weiteren Spiel genommen, ihre Ballannahmen wurden konsequent von mehreren SVK Spielerinnen blockiert, so dass sie im Spiel nur noch bei gut getretenen Eckstößen auffiel, diese wurden jedoch abgefangen und zum Konterangriff genutzt. Die dritte Parallele zum Hinspiel: der SVK bestimmt nach 2:0 Rückstand das Spiel, verliert jedoch nach guter spielerischer Leistung auch das Rückrundenspiel.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Laura Rheker, Melanie Mönks, Linda Reinhard, Carolin Stecker, Katharina Brisgies ( Christin Klocke ), Kathrin Kukla, Jennifer Durgeloh, Franziska Klocke, Christina, Behrend, Carolin Hammelmann, ( 50.Karina Eikermann ), Sabine Schulze