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30.09.2010

SVK bittet zum ersten „echten“ Saisonderby

Sonntag, 15:00 Uhr: SVK – SV Altenbergen/Vörden

Nach den „halben“ Derbys gegen Fürstenau und Brenkhausen steht es nun also an: das erste, echte Derby für den SVK in der Saison 2010/2011. Und es ist gleichzeitig das Spiel Erster gegen Vorletzter. Denn so richtig erfolgreich sind sie bisher noch nicht gewesen, die Mannen um Trainer Michael Vielain. Nach neun Spielen stehen lediglich vier Pünktchen zu Buche. Nur sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn diese Punkte wurden allesamt in den letzten beiden Spielen eingefahren. Und das auch nicht gegen irgendwelche Mannschaften, sondern durch einen Sieg gegen den TuS Hembsen (4:0) und ein Remis gegen den SV Bredenborn (1:1). Norbert Dölitzsch wird also gewarnt sein. Von wegen „leichte Schulter“ und so.

Doch auf der anderen Seite kann die Dölitzsch-Elf aus den beiden eigenen Siegen gegen Brenkhausen und Fürstenau auch eine gute Portion Selbstbewusstsein mit auf den Platz nehmen. Denn in beiden Spielen blieb die Weste des SVK, was Gegentore angeht, trotz tiefen Rasens in Brenkhausen und matschiger Asche im Rehbergstadion, erneut blütenweiß. Darauf lässt sich doch aufbauen. Norbert Dölitzsch jedenfalls war auch nach dem letzten Heimspiel gegen Fürstenau rundum zufrieden: „Im Vorfeld habe ich gedacht, dass das Spiel gegen Fürstenau eine sehr schwierige Aufgabe werden wird. Nach neunzig sehr guten Minuten konnten wir jedoch zu Recht sagen, dass wir verdient gewonnen haben. Der Gegner hatte im Vorfeld respektable Ergebnisse vorzuweisen, war aber auf unserer Asche mit dem 3:0 noch gut bedient.“
 
Das Spitzenspiel gegen den FC Stahle am vergangenen Sonntag ist ja bekanntlich den Wetterverhältnissen zum Opfer gefallen. Wobei dabei natürlich ein etwas schaler Beigeschmack im Nachgang bleibt. Schon vor einigen Wochen nämlich hatte der FC Stahle angefragt wegen einer Spielverlegung. Das Huxori-Fest wolle ja schließlich ordentlich gefeiert werden. Norbert Dölitzsch allerdings musste absagen. Zu viele seiner eigenen Spieler würden unter der Woche fehlen. Innerhalb der Kollerbecker Mannschaft wurden also schon Wetten abgeschlossen, wann denn nun die Absage wegen der Unbespielbarkeit des Platzes kommen würde. Die schlechtesten Quoten wurden dabei für eine Absage um kurz nach elf Uhr am Sonntagmorgen ermittelt. Und tatsächlich trudelte sie genau zu diesem Zeitpunkt in Kollerbeck ein. Dass es den ganzen Samstag über und auch in der Nacht zum Sonntag allenfalls leicht getröpfelt hatte, ist da nur eine weitere Randnotiz. Wichtiger ist allerdings die Frage, wann das Spiel nachgeholt werden wird. Diesbezüglich hat Norbert Dölitzsch nur einen einzigen Wunsch: „Hoffentlich wird das Wiederholungsspiel nun nicht in der Woche neu angesetzt!“
 
Was den Gegner am Sonntag, als den SV Altenbergen/Vörden angeht, auch davon hat Norbert Dölitzsch eine klare Vorstellung: „Altenbergen hat wohl den größten Substanzverlust in der A-Liga hinnehmen müssen. Allein 13 Spieler kehrten dem Verein den Rücken. Nun sollen es überwiegend A-Jugendspieler richten. Acht Jungspunde sollen sich schnell an die neue Liga gewöhnen und für die nötigen Punkte sorgen. Nach anfänglichen Niederlagen klappt es jetzt seit zwei Wochen umso besser. Wer also diesen Gegner unterschätzt, wird sein blaues Wunder erleben. Meine Mannschaft hat den spielfreien Sonntag genutzt und den nächsten Gegner bei Kaffee, Kuchen und Bier schon einmal studiert!“ Na, dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen, oder?
 
Wollen wir mal schauen, wer dieses Derby pfeift...