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17.08.2005

Abenteuer A-Liga beginnt

SVK startet mit Duell gegen Mitaufsteiger SG Sandebeck/Langeland

Endlich ist es soweit. Nach insgesamt 17 Trainingseinheiten und 10 Testspielen innerhalb von 5 Wochen kann für den SVK das Abenteuer A-Liga beginnen. Und dass es jetzt endlich losgeht, dafür ist Trainer Jörg Hundertmark dankbar. Denn die Spannung im Team wird spürbar größer. Mit dem Gegner SG Sandebeck/Langeland geht es zum Auftakt gegen einen Gegner, der dem Team - im Gegensatz zum Rest der Liga - durchaus bekannt sein dürfte.

„Meine Jungs haben gut trainiert“, ist Jörg Hundertmark zufrieden mit seinen Spielern. So konnte der Sabbenhausener im Schnitt mit 18-20 Spielern bei den Trainingseinheiten arbeiten. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass die beiden Kader der ersten und zweiten Mannschaft zusammen gerade einmal 26 Spieler ausmachen. Besonderen Wert legte der Trainer auf die körperliche Fitness und vor allem die Robustheit der Spieler. „In der A-Liga wird es teilweise ganz anders zur Sache gehen als noch in der Kreisliga B. Da muss ich meine Jungs drauf vorbereiten.“, so lautet sein Credo. Und tatsächlich haben mit Sascha Niemeier, Jochen Mönks, Stefan Bielefeld, André Struck, Elmar Happe und Jörg Hundertmark bisher nur sechs Spieler Erfahrungen in der A-Liga und höher sammeln können. Und vier von Ihnen taten dies lediglich in der Abstiegssaison 94/95, in der sie nicht ganz viele Erfolgserlebnisse verzeichnen durften.
Das alles zählt jedoch jetzt nicht mehr, da die Mannschaft spielerisch allemal das Zeug zum Klassenerhalt haben dürfte. Diese Hoffnung jedenfalls schöpft der Trainer aus der letzten Saison und nicht zuletzt auch aus den Vorbereitungsspielen, die die Mannschaft auch gegen höherklassige Gegner wie die die Spvgg. Bad Pyrmont und den SV Fürstenau/Bödexen bestritt. Zwar setzte es durchaus Niederlagen, doch die Art und Weise des Zusammenspiels imponierte dem Trainer zumindest phasenweise.
Interessant wird im Laufe der Saison jedoch zu beobachten sein, wie die Mannschaft im allgemeinen und die vielen jüngeren Spielen im besonderen auf Niederlagen und vor allem auf Negativserien reagieren. Denn eins steht fest: das Verlieren hat die Mannschaft in dieser Zusammensetzung noch nicht gelernt. Zumindest nicht in Serie. Deswegen zählt der Trainer besonders auf seine Routiniers wie Elmar Happe und André Struck, die auch in schlechteren Phasen Ruhe bewahren und die Mannschaft immer wieder motivieren können.
Er selber sieht seine Rolle im Übrigen mehr am Seitenrand als auf dem Spielfeld. „Wir haben genug Alternativen auf der rechten Seite.“, so seine Überzeugung. Dementsprechend hat er auch keines der Vorbereitungsspiele mitbestritten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der 37-jährige kein Gas gibt. Ganz im Gegenteil. Wie er am Rand teilweise lautstark seine Leute dirigiert und augenscheinlich nur höchst ungern in seiner Konzentration gestört werden will, daran ist auch beim Trainer die Anspannung zu erkennen. Und das ist auch gut so. Denn so schnell wie möglich will er die 35-40 Punkte einfahren, die für den Klassenerhalt ausreichen dürften.

Und begonnen werden soll mit dem Punktesammeln möglichst am Sonntag, wenn es gegen den Mitaufsteiger SG Sandebeck/Langeland geht. „3 Punkte sind Pflicht“, so die ehrgeizige Aussage des Sabbenhauseners. Ehrgeizig, aber nicht unlogisch. Denn bedenkenswert ist zum einen die Tatsache, dass der SVK die SG im letzten Jahr zwei Mal schlagen konnte. Zum anderen warten am 2. und 3. Spieltag bereits die starken Vinsebecker und Driburger jeweils zu Hause auf den SVK. Also muss ein Sieg gegen Sandebeck/Langeland her, um nicht sofort unter Druck zu geraten. Doch Vorsicht ist geboten, denn die SG ist bekanntermaßen gerade im Sturm hochkarätig besetzt. Mit Daniel Lehmann haben sie den letztjährigen Torschützenkönig der B-Liga (38 Treffer) in ihren Reihen. Zusätzlich hat die SG noch bei einigen Neuzugängen Vollzug gemeldet. „Das muss nicht unbedingt ein Vorteil sein“, so jedoch Jörg Hundertmark. Und weiter: „Die neuen Spieler müssen auch erstmal ins Team integriert werden“. Diese Sorgen hat man beim SVK nicht. Das liegt daran, dass bis auf Jan Durgeloh (bisher eigene Jugend) keine neuen Spieler zum SVK gestoßen sind. Und auch der Schwalenberger hat sich bereits jetzt gut eingelebt und in den Vorbereitungsspielen durchweg eine sehr gute Figur gemacht. Einsatzmöglichkeiten für ihn sieht der Trainer vorwiegend im defensiven Mittelfeld.

Im Übrigen kann der Trainer auf die bewährten Spieler der Vorsaison zurückgreifen. Fragezeichen für das Spiel gegen Sandebeck/Langeland stehen lediglich noch hinter Jens Schölzel, der mit einer Rippenprellung kämpft, und Sascha Niemeier, der im letzten Vorbereitungsspiel gegen Sabbenhausen einen Schlag gegen das Knie abbekommen hat. Gerade beim Papenhöfener Schlussmann hat Jörg Hundertmark jedoch große Hoffnungen, was den Einsatz gegen Sandebeck angeht.

Und so kann es am Sonntag losgehen mit dem Abenteuer A-Liga, das jedoch nur kurzfristig ein Abenteuer sein sollte. Mittelfristig will sich nämlich nicht nur der Trainer im oberen Bereich der A-Liga etablieren. Der ganze Verein will das. Also Jungs: zeigt, was ihr drauf habt!