SV Kollerbeck

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10.03.2011

Norbert Dölitzsch: „Ich bin nicht zufrieden!“

Sonntag 15:00: SVK – SV Bruchhausen/Ottbergen

Nach nunmehr einhundert Tagen fußballloser Zeit darf die erste Mannschaft am Sonntag endlich wieder ran. Zu Gast wird sein im Kollerbecker Rehbergstadion der SV Bruchhausen/Ottbergen, der als Schlusslicht der Liga leuchtet. Von der Theorie her eigentlich ein klarer Kollerbecker Sieg im Duell „Erster gegen Letzter“. Doch Kollerbeck sollte gewarnt sein. Man denke nur an das Hinspiel, das die Grün-Weißen nur mit wesentlich mehr Glück als Können knapp mit 2:1 gewonnen haben. Der Grün-Weiße Treff sprach mit Norbert Dölitzsch, der angesichts der durchwachsenen Vorbereitung trotz aktueller Tabellenführung durchaus kritische Töne findet.

Grün-Weißer Treff: Norbert, am Sonntag geht es endlich wieder los. Der SVK startet als Tabellenführer in das Fußballjahr 2011. Wie ist die Vorbereitung gelaufen?
 
Norbert Dölitzsch: Seit dem neunten Februar befinden wir uns in der Vorbereitung. Es ist das übliche Programm: Viele Ausdauerläufe und Kraftübungen gepaart mit spielerischen Elementen. Gemixt wurde das Ganze mit vier Freundschaftsspielen, die  allesamt relativ Erfolg versprechend aussahen. Der erste Gegner war Lüchtringen, den wir 3:1 schlagen konnten. In Schlangen hatten wir allerdings trotz guter Ansätze beim 0:3 keine wirkliche Chance. Gegen den SV 21 Steinheim gelang uns mit dem 9:1 ein wirklicher Kantersieg. Lukas Meyer war mit vier Treffern erfolgreichster Torschütze. Zuletzt sprang noch ein 0:0 gegen Rischenau heraus, das für die Tölle Truppe mehr als schmeichelhaft war.
 
Grün-Weißer Treff: Und wie zufrieden bist Du mit der Trainingsbeteiligung Deiner Jungs?
 
Norbert Dölitzsch: Die Trainingsbeteiligung ist für mich nicht zufrieden stellend! Manche haben leider so wenig trainiert; dass ihre Aufstellung am Sonntag eigentlich nicht gerechtfertigt wäre. Aber leider lässt mir der kleine Kader keine andere Wahl. Mein Appell an die Mannschaft lautet also: Macht euch Gedanken und fühlt euch auch angesprochen. Denn ihr gefährdet den Erfolg der restlichen Spieler, die unbedingt aufsteigen wollen.
 
Grün-Weißer Treff: Apropos ‚kleiner Kader’: Es gibt Neuzugänge…
 
Norbert Dölitzsch: Ja genau, zwei neue Spieler haben den Weg nach Kollerbeck gefunden. Christian Föst, den ich schon aus Ovenhausen und Höxter kenne sowie Artur Razlaf von Brakel 2. Beide sind echte Verstärkungen und werden uns langfristig helfen.
 
Grün-Weißer Treff: Womit wir beim Saisonziel wären. Wo siehst Du den SVK zum Ende der Saison?
 
Norbert Dölitzsch: Ich möchte keinen Ausblick wagen! Obwohl ich ein optimistischer Typ bin, kann ich schon nicht genau sagen, wo wir im Moment eigentlich stehen. Es gibt leider noch viele Baustellen: Verletzungen, Einstellung und schlechte Trainingsbeteiligung. Den "Schweinehund" muss schon jeder selber überwinden. Wir sind ja schließlich ein Sportverein... Und damit ein Bewegungsverein! 
 
Grün-Weißer Treff: Kommen wir zum Spiel am Sonntag. Der SV Bruchhausen/Ottbergen wird seine Visitenkarte im Rehbergstadion abgeben.
 
Norbert Dölitzsch: Ein schweres und undankbares Spiel. Walter Leineweber ist mittlerweile neuer Coach in Ottbergen und kann mit seiner Routine sicherlich einiges bewegen. Im ersten Spiel unter seiner Regie hat es in Bergheim schon zu einem Sieg gereicht. Ich wäre froh, wenn wir den knappen Hinspielerfolg wiederholen könnten.