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05.06.2011

Sommer, Sonne und drei Punkte

SVK siegt in Hembsen mit 3:1

(luw) In einer angesichts fast schon tropischer Temperaturen verständlicherweise eher mittelmäßigen A-Liga-Partie gewann der SVK in Hembsen mit 3:1. Ob verdient oder nicht, mag dahin gestellt bleiben. Denn Fakt ist, dass auch der Gastgeber insbesondere beim Stande vom 1:1 des Öfteren die Möglichkeit zur eigenen Führung auf dem Fuße hatte. So aber reichten die Tore von Martin Rheker, Pascal Ewers und dem eingewechselten Artur Razlaf zu drei Punkten, die im Kampf um Platz drei einen Spieltag vor Saisonende noch Gold wert sein könnten.

„Das hier ist weder Fisch noch Fleisch!“ Norbert Dölitzsch war Mitte der ersten Halbzeit nur mäßig begeistert von den Darbietungen seiner Elf. Und das, obwohl sich seine Leute bereits zu diesem Zeitpunkt nach einem 0:1 wieder heran gekämpft hatten. Denn bereits in der 15. Spielminute hatte es 0:1 aus Kollerbecker Sicht geheißen. Das war zwar wegen der guten Tormöglichkeiten des Gastgebers zuvor nicht unverdient. Doch wie das Tor dann schlussendlich fiel, so hätte es nie und nimmer fallen dürfen. Denn ein Freistoß aus gut und gerne 35 Metern setzt ein paar Meter vor Sascha Niemeier auf und springt dann über dem verdutzten Papenhöfener an die Unterlatte und von dort ins Tor. Da hatte er wirklich nicht gut ausgesehen, unser ehemalige Kapitän. Doch alles das, was jetzt noch auf sein Tor kommen sollte, das sollte er auch teilweise mit Bravour halten. Also Schwamm drüber!
 
Nur zwei Minuten später hieß es schließlich auch schon wieder 1:1. Auch diesem Tor ging ein Freistoß voraus. Diesen brachte Michael Meyer vor das gegnerische Tor, wo Martin „Kiesel“ Rheker seinen mächtigen Körper geschickt einsetzte und den Ball über die Linie drückte.
 
Mit diesem Ergebnis ging es auch trotz einiger guter Möglichkeiten – insbesondere von Pascal Ewers in der 24. Spielminute – in die Halbzeitpause. Dort verwies Norbert Dölitzsch noch einmal auf die Tatsache, dass die Uhr möglicherweise für den SVK laufen würde an diesem Tag. Denn der TuS Hembsen hatte bereits am Freitagabend bei ähnlichen Temperaturen ihr vorgezogenes letztes Meisterschaftsspiel absolviert. Insofern müssten die Kräftevorteile doch eigentlich auf der grün-weißen Seite liegen, oder?
 
Das taten sie offensichtlich auch, denn mit zunehmender Spieldauer erspielten sich die Kollerbecker nun einige Feldvorteile, die dann auch schlussendlich zum 2:1 und 3:1 genutzt werden konnten. Bereits in der 46. Spielminute hätte Torben Rheker das Tor ebenso machen können wie Michael Meyer in der 62. Spielminute. Doch in beiden Situationen rettete der TuS-Keeper unkonventionell mit dem Fuß. Erst Pascal Ewers war schließlich nach einem Zuckeranspiel von Michael Meyer in der 65. Spielminute endlich erfolgreich und brachte seine Farben auf die Siegerstraße.
 
Und von dieser ließen sich die Jungs dann auch nicht mehr abbringen. Vielmehr erhöhten sie in der 80. Spielminute auf 3:1. Der kurz zuvor eingewechselte Artur Razlaf ist es gewesen, der nach einem von Stefan Klocke getretenen Freistoß zwar zunächst mit dem Kopf scheitert, den Ball im Nachsetzen dann aber doch noch im gegnerischen Tor unterbrachte.
 
Damit war das Spiel gegessen und die drei Punkte eingefahren. Die waren aber auch bitter nötig gewesen. Denn der FC Nethetal, mit dem unsere Jungs immer noch um Platz drei streiten, hatte seinerseits das Spiel vorgezogen und war durch den Sieg gegen TIG erst einmal am SVK vorbei gezogen. Diesen Angriff konnten die Grün-Weißen also kontern. Wollen wir mal hoffen, dass das am letzten Spieltag gegen die Germanen aus Bredenborn noch einmal klappt.
 
Für den SVK spielten: Sascha Niemeier, Martin Rheker, Mikael Grunwaldt, Alex Rheker, Michael Meyer (85. Meinolf Köhne), Christian Föst, Marc Neumann, Torben Rheker (70. Artur Razlaf), Pascal Ewers, Steffen Rheker (55. Lukas Meyer), Stefan Klocke

Diese Wetter lässt sich nur mit genügend Wasser aushalten: Meinolf Köhne ist lange genug mit dabei, um das zu wissen