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13.06.2011

Ein Derby zum Saisonende

SVK empfängt am Sonntag den SV Bredenborn

(luw) Am Sonntag ist es soweit. Hinter eine Saison mit Höhen und Tiefen wird ein Punkt gemacht. Und „Punkt“ ist diesbezüglich ein gutes Stichwort. Denn nachdem der FC Aa-Nethetal bereits sein letztes Saisonspiel vorgezogen und dies erfolgreich gestalten konnte, fehlt dem SVK wieder ein einziger Punkt, um sich den verdienten dritten Tabellenplatz wieder zurück zu erobern. Und dieser soll nun eingefahren werden gegen den SV Germania Bredenborn. Das Hinspiel ist dabei noch gar nicht so fürchterlich lange her. Gleich durch zwei Eigentore ging es verloren. Das alleine sollte schon Grund genug sein, den grün-weißen Fans zum Abschied einen Sieg zu schenken. Unter anderem über die Erfolgsaussichten sprach der Grün-Weiße Treff mit Norbert Dölitzsch.

Grün-Weißer Treff: Norbert, nach dem Hänger in den Vorwochen sind die letzten beiden Spiele gut gelaufen für den SVK...
 
Norbert Dölitzsch: Das 11:0 gegen Bergheim war natürlich ein schöner Sieg zur rechten Zeit. Allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass der Gegner zeitweise nur mit acht Mann auf dem Platz stand und besonders in der zweiten Halbzeit äußerst wenig Gegenwehr geleistet hat. Aber wir haben über 90 Minuten eine engagierte Leistung gezeigt und fantastische Tore erzielt. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Beim 3:1 in Hembsen mussten wir praktisch nachlegen, da Nethetal uns am Vortag vom dritten Platz kurzfristig verdrängt hatte. Bis auf die Anfangsphase waren wir das clevere Team und haben den Aufwärtstrend fortgesetzt. Im Nachtrag muss ich Willi Meyer (wegen der Verbindung zu Nethetal - Platz drei ?!?!) eine gute Note erteilen. Eine souveräne Leistung.
 
Grün-Weißer Treff: Die Saison ist fast vorbei. Wie lautet dein vorgezogenes Fazit?
 
Norbert Dölitzsch: Noch ist die Saison - übrigens viel zu lang – tatsächlich nicht zu Ende. Das Spiel gegen Bredenborn steht noch aus. Nethetal hat durch das 3:2 in Brakel wiederum vorgelegt und wir befinden uns erneut auf dem vierten Platz. Durch den angestrebten Erfolg käme letztendlich der dritte Tabellenplatz zu Stande. Im Januar sah das noch viel besser aus, doch nach dem KO gegen Brenkhausen drohte der freie Fall wie im letzten Jahr. Gott-sei-Dank kamen die Verletzten zurück, das Team hat aus den Fehlern gelernt und Charakter bewiesen. Das sind gute Eigenschaften für eine Mannschaft, die den Erfolg will. Ob jeder genug trainiert hat, im Spiel alles gegeben hat und die Vorbereitung auf das Spiel gewissenhaft durchgezogen hat, muss jeder Spieler für sich selbst prüfen. Ich weiß aus all den Jahren, dass das nicht immer der Fall war. Dies bemängeln ja auch schon einige andere Trainerkollegen, mit denen man sich in einer langen Saison austauscht. Die Generation der heutigen Fußballer hat sich geändert und ein alter Sack wie ich muss sich wohl oder übel mit der neuen Situation und Mentalität auseinandersetzen. Es fällt weiß-Gott nicht leicht dies zu verstehen, wenn 20jährige nicht mehr belastbar sind. Aber auch ich kann noch lernen !!!
 
Norbert Dölitzsch: Highlight warg anz klar der 1:0 Sieg beim Bezirksligaaufsteiger Brenkhausen! Tiefpunkt war die Phase von Mitte April bis Mitte Mai - ohne näher darauf einzugehen.
 
Grün-Weißer Treff: Im letzten Spiel geht es nun gegen den Stadtrivalen aus Bredenborn. Zeit, Revanche zu nehmen, oder?
 
Norbert Dölitzsch: Das letzte Spiel insgesamt und vor heimischen Publikum wollen wir natürlich nochmal erfolgreich gestalten. Im Hinspiel haben wir uns durch individuelle Fehler selbst geschlagen. Zwei Eigentore kannten wir bis dato nur von Brakel 2. Für Guido Rellensmann, dem Coach von Bredenborn, ist es das letzte Spiel auf der Bank. Ich wünsche ihm alles Gute in seinem neuen Verein. Mein persönlicher Dank richtet sich an unsere treuen und belastbaren Fans, die bis auf eine Minute in Amelunxen, nämlich dem 1:1 durch Uebensee, immer hinter dem Team standen. Auf ein Neues 2011/2012!
 
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