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29.09.2013

SVK ringt Germania nieder

SVK – Bredenborn 2:1

(luw) In einem am Ende mehr als unnötig spannenden Match ringt der SV Kollerbeck die Germania aus Bredenborn mit 2:1 nieder. Martin und Torben Rheker hatten den Gastgeber mit 2:0 in Front geschossen, ehe die Gäste aus dem Eichenwald in der 68. Spielminute den Anschlusstreffer erzielten und damit das große Zittern einläuteten.

Spannung, Emotionen und original Wiesenbier: Das sind die Zutaten, die ein ordentliches Oktoberfest im Sinne des Kollerbecker Sportvereins benötigt. Und all dies wurde in diesem Jahr einmal mehr geboten. Kunststück, hieß der Gegner doch Germania Bredenborn. In diesen Derbys ist eben immer was drin. So auch heute, wobei sich das Spiel erst im Laufe der Spielzeit zu einem Krimi entwickelte. So kam die erste Halbzeit relativ harmlos daher. Der SVK war spielbestimmend, der SVK spielte sich Chancen heraus. Nur der SVK schoss eben keine Tore. Wobei sich Gelegenheiten durchaus ergeben haben. Insbesondere Torben Rheker (32.) und auch Lukas Meyer (41.) vergaben allerdings ihre Möglichkeiten. Und einmal hatte gar der Ball schon im Tor gelegen. Nur verwehrte der Schiedsrichter dem Treffer seine Anerkennung. Christian Föst soll aus dem Abseits heraus agiert haben. Zweifelsfrei feststellen ließ sich das freilich nicht. Dafür war das Getümmel im Anschluss an eine Ecke doch zu unübersichtlich gewesen.
 
Es ging also mit einem 0:0 in die Pause, mit dem tendenziell eher der Gast aus Bredenborn zufrieden sein konnte. Nach dem Wiederanpfiff ging es dann aber ganz schnell und der SVK war mit 2:0 davon gezogen.
 
In der 47. Spielminute war es Martin Rheker gewesen, der den Ball über die Linie hatte drücken können. Der lange Innenverteidiger war im Rahmen eines Freistoßes mit aufgerückt. Christian Föst hatte erfolgreich den Torwart irritiert und den Ball mit dem Kopf verlängert. Am Ende musste „Kiesel“ nur noch einschieben.
 
Nur acht Minuten später stand es schon 2:0. Torben Rheker hatte sich aus 20 Metern ein Herz gefasst und einfach mal mit links abgezogen. Aus einer mehr als sehenswerten Flugkurve heraus schlug der Ball unhaltbar im linken, oberen Eck ein. War das schon der Deckel für das Spiel gewesen?
 
Machen wir es kurz: Er war es nicht. Denn insbesondere nach dem Anschlusstreffer in der 68. Spielminute – übrigens ebenfalls ein strammer Schuss der Marke Tor des Monats – witterte die Germania noch einmal Morgenlust und machte mächtig Druck auf das Kollerbecker Tor. Der SVK hingegen bekam jetzt gar nichts mehr auf die Kette. Entlastungsangriffe blieben fast bis zum Ende Fehlanzeige. Erst in der 86. Spielminute ergab sich die Chance zum 3:1 durch Pascal Ewers. Doch auch dieser Treffer sollte wegen vermeintlichen Abseits nicht gezählt werden.
 
Eine Schocksekunde dann noch in der Nachspielzeit. Im Anschluss an eine Ecke war Jens Schölzel hart angegangen worden und der Ball an den Pfosten geklatscht. Uff, das war knapp!
 
Schlussendlich blieb es jedoch beim äußerst knappen 2:1 und drei weiteren Punkten auf dem Kollerbecker Konto. Alles andere wäre auch eine große Enttäuschung gewesen. Denn kaum jemand der Anwesenden konnte sich überhaupt noch an Punktverluste der Ersten Mannschaft zum Oktoberfest erinnern. Und das ist dann eben auch eine schöne Tradition
 
Der SVK spielte mit: Jens Schölzel, Marc Neumann, Dominik Abitz, Lukas Meyer (88. Martin Skatulla), Martin Rheker, Pascal Ewers, Mario Mugabe, Alexander Rheker, Christian Föst, Torben Rheker (90. Mario Mugabe), Stefan Klocke (79. Marvin Köhne)