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03.10.2013

Offensive: Tote Hose!

Vinsebeck schlägt SVK 3:1

(luw) Der SVK unterliegt am Nationalfeiertag in einem schwachen Match der Teutonia aus Vinsebeck und beweist einmal mehr in dieser Saison, dass die Inkonstanz derzeit die einzige Konstante im Kollerbecker Spiel ist. Das Tor zur zwischenzeitlichen Führung hatte in der 20. Spielminute Christian Föst beigesteuert. Vor und nach diesem Tor herrschte allerdings große Flaute im Kollerbecker Sturm. Da nützte auch der mitunter böige Wind nichts.

Vermutlich hatten nicht wenige Kollerbecker Anhänger mal wieder leise gehofft, dass ihre Mannschaft nach dem durchaus überzeugenden Sieg gegen die Germania etwas mit in das neue Spiel hinüber retten kann. Doch hier blieb tatsächlich einmal mehr Wunsch Vater des Gedanken. Denn der SVK kam heute über neunzig Minuten nicht ins Spiel. Keine Kreativität, keine Inspiration, keine Überraschungsmomente. Und wenn dann auch noch zeitweise der mangelnde Wille in den entscheidenden Spurts und Zweikämpfen und eine Kommunikation hinzukommt, die ihren Namen nicht verdient, dann setzt es auch schon einmal eine empfindliche Niederlage.
 
Dabei hatte alles so gut angefangen. Zwar fiel das Tor zum 1:0 nicht nur aus Kollerbecker Sicht aus heiterem Himmel. Aber es fiel immerhin. Ausgangspunkt war – man kann es bereits erahnen – eine Standardsituation. Torben Rheker hatte eine Ecke vor das Tor gebracht, wo zunächst Martin Skatulla den gegnerischen Torwart mit einem schönen Kopfball zur Parade zwingt und schließlich Christian Föst zusammen mit Freundin Fortuna den Ball über die Linie bugsiert.
 
Danach passierte lange Zeit nix. Zwar war der Gastgeber spielbestimmend. So richtig zwingend in Sachen Torabschluss wurden freilich auch er nicht. So bedurfte es schon eines tollen Gastgeschenks, das Jens Schölzel und Alexander Rheker gemeinsam in der 40. Spielminute übergaben. Beide hätten den Ball auf die eine oder andere Art klären können. Wenn man aber nicht mit einander spricht, dann behindert man sich schon einmal gegenseitig und trägt eine gehörige Portion Mitschuld am Ausgleichstreffer. Dass danach noch andere Abwehrspieler schlafend zugucken: geschenkt!
 
Es ging also mit einem Remis in die Pause und auch wieder heraus. Lange sollte es allerdings in Durchgang Numero zwo keinen Bestand haben. Das Spiel schrieb die 60. Minute, als ein langer Ball die gesamte Kollerbecker Defensive in die selbige brachte und die Führung für den Gastgeber einleitete. So ging das im Übrigen das ganze Spiel. Während der SVK nach vorne so gut wie nix auf die Kette bekam, genügte den Teutonen oft einer dieser langen Bälle, um Holland in Not zu stürzen.
 
Als dann noch in der 79. Spielminute das 3:1 fiel, konnte man das Spiel aus Kollerbecker Sicht getrost abhaken. Dem eingewechselten Martin Rheker war der Ball im eigenen Sechzehner an die Hand geprallt und der Schiedsrichter hatte auf Elfmeter entschieden. Der saß und das Spiel war entschieden.
 
Der Rest ist Geschichte und Statistik. Zwar hatte der SVK dem Gastgeber das erste Gegentor in heimischen Gefilden beigefügt. Das allein reichte aber bei weitem nicht aus, um etwas Zählbares aus Vinsebeck mitzunehmen. Mal sehen, wohin uns die Inkonstanz am Sonntag treibt!
 
Der SVK spielte mit: Jens Schölzel, Marc Neumann, Dominik Abitz, Lukas Meyer, Martin Skatulla (74. Martin Rheker), Pascal Ewers, Alexander Rheker, Christian Föst, Torben Rheker, Marvin Köhne (78. Jan Golüke), Jan Dyballa

Traurig schaut er drein: Kapitän Marc Neumann