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24.08.2014

Wieder einmal spannend gemacht….

SVK gewinnt 7:3 gegen FC Blau-Weiß Weser II

Spannung, die die Welt nicht braucht: Unter diesem Motto stand das Match gegen die fusionierten Beverunger und Lauenförder, das am Ende zwar scheinbar klar und eindeutig mit 7:3 gewonnen werden konnte. Bei aller Überlegenheit darf dabei allerdings nicht verschwiegen werden, dass der Gast von der Weser noch in der 68. Spielminute die ganz große Chance zum 4:4 auf dem Fuß hatte. Nicht auszudenken, wenn dieses Tor tatsächlich gefallen wäre. So aber reichen die Tore von Raphael Föst (3), Pascal Ewers (2), Michael Meyer und Markus Esche zum mehr als verdienten und erstem Dreier der Saison.

Gegenüber der Startaufstellung vom Freitag gegen Stahle hatte Raphael Maaßen nur einmal umstellen müssen. Dominik Abitz stand ebenso wie sein Bruder Sven nicht zur Verfügung, da beide stolze Besitzer von Dauerkarten für die Heimspiele des Neu-Bundesligisten SC Paderborn sind. Für Dominik Abitz rückte also Torben Rheker in die Startaufstellung. Der Trainer selber war vor dem Spiel zuversichtlich, was den ersten dreifachen Punktgewinn anging: „Wenn wir die gleiche kämpferische Einstellung vom Freitag an den Tag legen, dann sollte eigentlich etwas drin sein.“
 
Und tatsächlich war etwas drin für die Männer um Kapitän Marc Neumann. Sie übernahmen von Beginn an die Initiative und ließen anfangs keinerlei Zweifel aufkommen, wer hier heute das Grün als Sieger verlassen würde. So dauerte es auch nur fünf Minuten bis der Ball das erste Mal die Torlinie passierte. Pascal Ewers war zwar zunächst noch aus 18 Metern am starken gegnerischen Torwart gescheitert. Der konnte die Kugel allerdings nicht halten und musste weitestgehend tatenlos mit ansehen, wie Raphael Föst dankend zum beruhigenden 1:0 einschob.
 
Im Anschluss ergaben sich zwar Chancen für den SVK, das Tor jedoch fiel auf der anderen Seite. Nach einem mehr als leichten Ballverlust im Mittelfeld dauerte es gar nicht lange, bis die aufgerückten Kollerbecker den Ball im eigenen Tor erkennen konnte: Nicht das letzte Gastgeschenk an diesem Tag (22.).
 
Doch zunächst konnte Pascal Ewers jeweils im Anschluss an eine von Michael Meyer servierte Ecke das 2:1 (28.) und 3:1 (40.) erzielen. Als dann jener Michael Meyer zeitgleich mit dem Pausenpfiff noch einen Elfmeter – Raphael Föst war gelegt worden – zum 4:1 Pausenstand verwandeln konnte, frohlockte nicht nur Meinolf Köhne: „Das hier gibt heute ein schönes und entspanntes 7:1 oder so. Blau-Weiß Weser bekommt ja hier heute gar nix auf die Kette.“
 
Wie man sich täuschen kann. Zwar glänzte der SVK auch in Halbzeit Nummer zwei mit Ballbesitz und dem Herausspielen von Tormöglichkeiten. Doch spätestens als in der 67. Spielminute das Anschlusstor zum 4:3 fiel, war es mit der Herrlichkeit und mit der Ruhe gänzlich vorbei. Naturgemäß kamen auch Erinnerungen an den vergangenen Freitag hoch, als eine 4:2-Führung schlussendlich auch nur zu einem Remis gereicht hatte.
 
Glücklicherweise unterschied sich heute nicht nur das Wetter, sondern auch der Ausgang des Spiels von vorgestern. Denn spätestens als sich Markus Esche in der 75. Spielminute den Frust von der Seele und den Ball unter die Latte hämmerte, gewann der SVK wieder zunehmende an Sicherheit. Auf einmal gelangen auch wieder Spielzüge.
 
So schraubte der unbändige Raphael Föst mit seinen beiden Treffern in der 78. und 80. Spielminute das Ergebnis noch auf standesgemäßes und gemessen an den Spielanteilen hochverdientes 7:3 nach oben.
 
 
Der SVK spielte mit: Jens Schölzel, Raphael Föst (81. Marius Marx), Markus Esche, Pascal Ewers (83. Marvin Köhne), Marc Neumann, Lukas Meyer, Tim Ewers, Michael Meyer, Alexander Rheker, Jan Dyballa, Torben Rheker (81. Simon Reinhard)

Und wieder einmal war er seinem Gegenspieler entwischt: Wenn es gut läuft, ist Pascal Ewers (Nr. 8) nur sehr schwer zu bremsen.