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11.03.2007

Mit Sieg gegen Bredenborn Tabellenspitze erklommen

SVK – SV Bredenborn 2:0

(luw) Besser kann ein Jahr sportlich nicht beginnen. Da schlägt man im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres 2007 seinen Lieblingsgegner 2:0 und findet sich wider Erwarten auf dem ersten Tabellenplatz wieder. So geschehen dem SVK, der in einem mehr oder weniger spannenden Derby die Germania aus Bredenborn niedergekämpft und so bereits zum dritten Mal in dieser Saison den Tabellenthron bestiegen hat. Verantwortlich hierfür sind die Brenkhäuser, die zeitgleich mit 0:3 in Amelunxen unterlagen. Die Tore für den SVK erzielten Michael Meyer und Carsten Rheker.

Rein von der Startaufstellung hatte sich bei den Kollerbeckern nicht viel gegenüber dem Vorjahr geändert. Mit einer Ausnahme allerdings. Neuzugang Marcel Karbstein vom FC Nieheim durfte im Sturm für den noch etwas grippegeschwächten Torben Rheker ran. Doch auf vorderster Front sollte sich in den ersten 25 Minuten des Spiels nicht allzu viel tun. Dies allerdings auf beiden Seiten, denn beide Verteidigungsreihen spielten diszipliniert und konzentriert. Da wurde dem Gegner kaum Raum geschweige denn Chancen gelassen. Und so dauerte es tatsächlich 25 Minuten, bis der SVK zu seiner ersten Torchance kam. Michael Meyer war es, der am gegnerischen Sechzehner zwei, drei Bredenborner alt aussehen ließ und einfach mal mit dem eigentlich schwachen linken Fuß abzog. Nicht, dass der Ball besonders viel Fahrt aufgenommen hätte. Aber irgendwie reichte die etwas unorthodoxe Flugkurve gepaart mit etwas Überraschung dazu, dass der Ball tatsächlich im Tor einschlug. Riesenjubel auf Seiten der Kollerbecker Fans und Spieler war die Folge. Dieser ebbte allerdings schnell wieder ab, denn es dauerte nur etwa drei Minuten, bis der Unparteiische vom TuS Hembsen auf Strafstoß für die Gäste entschied. André Struck soll wohl gefoult haben. Wie dem auch sei, Routinier Heinz vonCarsten Rheker Kölln legte sich den Ball zurecht und lief an. Was nun folgte, ist die Höchststrafe für einen Elfmeterschützen. Denn Sascha Niemeier gelang es, den halbhoch platzierten Ball nicht nur zu entschärfen, sondern vielmehr sogar zu fangen. Danach passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel. Allerdings hatte in der 45. Minute Jens Schölzel noch einmal die große Möglichkeit, für seine Farben zu treffen. So aber stand es zur Halbzeit nur knapp 1:0. Jörg Hundertmark war in der Kabine dennoch zufrieden: „Leute, das ist heute mehr also OK. Auch wenn wir nur wenig Chancen hatten… Das ist nun einmal ein starker Gegner.“ Und noch etwas gab er seinen Mannen mit auf den Weg in die zweite Halbzeit: „Lauert auf Eure Konterchancen!“

Und genau eine solche Konterchance sollte in der 70. Spielminute die Entscheidung bringen. Der eingewechselte Torben Rheker hatte auf der Mittellinie stehend seinen Bruder Carsten auf die lange Reise Richtung Bredenborner Gehäuse geschickt. Dieser lief also alleine auf das gegnerische Tor zu und zeigte keine Nerven: 2:0. Und weil der SV Bredenborn auch in der Folgezeit keine echte Großchance mehr verzeichnen konnte, hieß es auch am Ende 2:0. Nicht wenige Fans fragten sich nach dem Abpfiff, wann es das zuletzt gegeben hatte: ein Spiel zwischen Bredenborn und Kollerbeck mit mehr als einem Tor Vorsprung am Ende. Das hatte es bisher eigentlich nur in der Halle gegeben. Aber dass die Halle eben keine Asche ist, das dürften die Bredenborner heute spätestens auf dem Rückweg in den Eichenwald begriffen haben. Das erste Resümee der Saison darf also schon einmal gezogen werden: sechs Punkte gegen Bredenborn sind schon einmal im Sack. Man darf gespannt sein, was noch alles folgt.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Andre Struck, Alexander Rheker, Matthias Brisgies, Elmar Happe, Marc Neumann, Jens Schölzel (75. Simon Reinhard), Niklas Rheker, Michael Meyer (80. Jörg Hundertmark), Carsten Rheker, Marcel Karbstein (46. Torben Rheker)

Traf wie schon im Hinspiel: Carsten Rheker