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29.05.2011

11 Freunde sollt ihr sein, 11 Tore sollt ihr schießen!

SVK schlägt den SV Bergheim glatt mit 11:0 

(luw) In einer mehr als einseitigen Partie schlägt der SVK den erschreckend schwachen und teilweise mit acht Feldspielern agierenden SV Bergheim locker und leicht mit 11:0. Dabei hätte das Ergebnis durchaus noch höher ausfallen können. Zu dominant beherrschten die Grün-Weißen das Geschehen in herrlichster Maisonne. Die Tore erzielten Pascal Ewers, Steffen Rheker (3), Stefan Klocke, Torben Rheker (3), Lukas Meyer (2) und Christian Föst.

Norbert Dölitzsch hatte seine Mannschaft gegenüber der Startaufstellung in Amelunxen gleich auf drei Positionen verändert. Dabei konnte er fast aus dem Vollen schöpfen, denn nur Jens Schölzel stand urlaubsbedingt nicht zur Verfügung. Für ihn, Meinolf Köhne und Martin Rheker rückten also Benedict Lange, Christian Föst und der wieder genesene Michael Meyer in die Anfangself.
 
Und die sollte von Beginn an sichtlich gewillt sein, die eher sehr duchwachsenen Leistungen der letzten Wochen wett zu machen. Da sprach wieder der eine dem anderen aufmunternd zu. Da half wieder einer dem anderen. So sollte es auch nur drei Zeigerumdrehungen dauern, bis Pascal Ewers per Kopf den lustigen Torreigen eröffnete. Wiederum drei Minuten später markierte Steffen Rheker gleich schon einmal mal das 2:0. Damit war das Spiel praktisch schon entschieden, denn der Gegner fand über die gesamten neunzig Minuten vielleicht drei oder vier Mal den einigermaßen gefährlichen Weg in den Kollerbecker Strafraum.
 
Ganz anders die Grün-Weißen, die es bei hochsommerlichen Temperaturen keineswegs langsam gehen ließen. Ganz im Gegenteil. Immer wieder schallte durch das Rund „Los, Leute, hungrig sein!“ Und tatsächlich wurde nun der Torhunger nach und nach gestillt. 
 
In der 23. Spielminute erzielte Stefan Klocke das 3:0, ehe sich Torben Rheker in der 40. Spielminute erstmals in das Torverzeichnis eintrug. Er verwertete eine Flanke von Pascal Ewers auf sehenswerte Art und Weise direkt ins lange Eck zum 4:0. Und auch die Handvoll an Treffern sollte bis zum Pausentee voll sein. Wiederum Steffen Rheker hatte quasi mit dem Pausenpfiff das 5:0 per Abstauber nach schöner Vorarbeit von Stefan Klocke erzielt.
 
Norbert Dölitzsch hatte demnach in der Pause nicht viel zu bemängeln. Allenfalls die geforderte Konzentration beim Passspiel hatte der in Bergheim wohnende Trainer das ein oder andere Mal bei seinen Mannen vermisst. Das jedoch war Klagen auf hohem Niveau. Noch etwas gab er seinen Leuten mit auf den Weg in die zweite Hälfte: „Schießt euch den Frust der letzten Wochen von der Seele!“
 
Gesagt, getan. Denn nun wurde die Partie erst recht einseitig und damit ein Spiel auf ein Tor. in der 52. Spielminute machte Steffen Rheker seine dritte Bude an diesem Tag und nur eine Minute später Torben Rheker seine zweite. In bester „Dante“-Manier erzielte der eingewechselte Lukas Meyer dann in der 68. Spielminute das 8:0 per Kopf. Kann er ruhig öfter machen, der Mann mit der Paul-Breitner-Gedächtnisfrisur.
 
Ebenfalls mit dem Kopf traf der am letzten Wochenende schmerzlich vermisste Christian Föst in der 75. Spielminute zum 9:0, ehe sich erneut Lukas Meyer das 10:0 (80.) verantwortlich zeigte und Torben Rheker mit seinem dritten Treffer den Endstand herbei führte.
 
Ob und inwieweit der Kantersieg nun ausschließlich auf die Schwäche des Gegners und bzw. oder auf die eigene Stärke zurückgeführt werden kann, ist wie immer eine hypothetische und damit fast schon eine philosophische Frage. Die Wahrheit liegt vermutlich wieder einmal irgendwo auf der Mitte. Was man jedoch unabhängig von dieser Frage als Kollerbecker Anhänger auf jeden Fall bemerkt hat, war der Ruck, der in den letzten Tagen offenbar noch einmal durch die Mannschaft gegangen ist. Dieser Ruck ist es, der Hoffnung auf ein versöhnliches Saisonende bereitet. Danke dafür!
 
Für den SVK spielten: Sascha Niemeier, Bendict Lange, Mikael Grunwaldt, Alex Rheker (62. Slava Neskoromny), Michael Meyer, Christian Föst, Marc Neumann (77. Martin Rheker), Torben Rheker, Pascal Ewers, Steffen Rheker (60. Lukas Meyer), Stefan Klocke

War genau so heiß auf jedes einzelne Tor wie seine Spieler: Norbert Dölitzsch