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20.10.2005

Sechster empfängt siebten der Liga

SVK - SG Rolfzen/Sommersell

(luw) Zu einem brisanten Nachbarschaftsderby kommt es am Sonntag im Kollerbecker Rehbergstadion. Und das im doppelten Sinne, denn mit der SG Rolfzen/Sommersell reist nicht nur eine Mannschaft an, deren Heimat nah an der Kollerbecker liegt. Auch in der Tabelle haben die beiden Mannschaften direkten Kontakt zueinander. Schon aus diesen Gründen dürfte für Spannung gesorgt sein.

Es läuft zurzeit nicht rund im Hundertmark-Team. Viele Gegentore nach teilweise eklatanten individuellen Fehlern gesellen sich zu ebenso vielen vergebenen Chancen im Offensivbereich. „Wir leisten uns Fehler, die selbst in der B-Liga bestraft würden“, so die treffende Analyse von Hundertmark. Und weiter: „Ich erwarte sowohl im Training als auch im kommenden Spiel eine Trotzreaktion.“ Diese Trotzreaktion wird auch vonnöten sein, um der SG aus Rolfzen und Sommersell Paroli bieten zu können. Wobei die Formkurve der Gäste ebenfalls einen kleinen Knick nach unten aufweist. Zwar sind sie furios in diese Saison gestartet. Nach vier Siegen in Folge an den Spieltagen zwei bis fünf hatten die von Neu-Trainer Andreas Niescery betreute Mannschaft sogar kurzzeitig den zweiten Tabellenplatz inne. Mittlerweile sind sie jedoch wieder im gesicherten Mittelfeld angekommen. Eine Tabellenregion, die der Trainer Niescery auch für die Abschlusstabelle anstrebt. Doch ist ebenfalls Ziel, dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen. So geschehen im letzten Heimspiel gegen den TuS Vinsebeck, wo die SG immerhin ein 1:1 erkämpfen konnte.
Und so zollt Jörg Hundertmark dem kommenden Gegner auch gehörig Respekt: „Rolfzen ist für mich genauso stark einzuschätzen wie die letzten beiden Gegner Ottbergen und TIG.“ Und gegen die reichte es ja bekanntlich beide Male nicht, um drei Punkte einzufahren.
Fehlen wird im Spiel sechster gegen siebter neben Jens Rheker, dem die Leiste noch immer Probleme bereitet, auch der Trainer selber. Der Sabbenhausener macht Urlaub in den USA. Man darf also gespannt sein auf die Reaktion der Männer um Kapitän Sascha Niemeier. Denn im letzten Spiel ohne den Trainer kassierte man die einzige Niederlage in der Aufstiegssaison. Und eine Niederlage soll es diesmal nicht werden. Und so gab Hundertmark auch nur noch folgende Aussage zu Protokoll: „Wir haben zwar einen starken, aber allemal schlagbaren Gegner vor uns.“ Und das muss an dieser Stelle reichen.