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22.03.2004

Wie das Wetter, so das Spiel…

SVK kommt in Bergheim nicht über ein 0:0 hinaus

(luw) Von seiner ganz unfreundlichen Seite zeigte sich das Wetter am letzten Sonntag. Ebenso unerfreulich gestaltete sich aber auch das erste Spiel für den SVK nach Winterpause beim SV Bergheim. Zugegeben: der Platz war eine einzige Katastrophe und ein technisch ansprechendes Spiel war deshalb von Vornherein nicht zu erwarten. Was sich aber dann den etwa 15 mitgereisten Kollerbecker Fans bot, war in dieser Form auch nicht zu erwarten. Am Ende musste der SVK sogar noch mit dem einen Punkt beim Abstiegsaspiranten zufrieden sein, hatte doch Sascha Niemeier bereits in der ersten Halbzeit einen Elfmeter der Gastgeber pariert.

Nachdem bereits drei komplette Spieltage durch Generalabsagen ausgefallen waren, brannte die Mannschaft des SVK nun auf das erste Spiel im Jahr 2004. Dieses Feuer sollte aber auch schnell wieder verglimmen. Denn bereits in der 9. Spielminute musste der Spielmacher Jens Rheker nach einer rüden Attacke seines Gegenspielers den Platz verletzungsbedingt verlassen. Von einem geordneten Spielaufbau konnte danach zu keiner Phase des Spiels die Rede sein. Zwar konnte der SVK in der 10. Minute durch einen von Youngster Torben Rheker abgefeuerten Lattenknaller aus 20 Metern die erste große Chance des Spiels verzeichnen, doch danach kam nicht mehr viel. Der stürmische Wind und der schwere und tiefe Boden taten ihr übriges. Viele Aktionen resultierten aus Querschlägern bzw. einfach nur Zufall.
So kam auch der Elfmeter für den Gastgaber aus dem Nichts. Jörg Lange hatte gefoult und nach eingehender Untersuchung durch den Schiedsrichter, wo denn nun das Foul stattgefunden hat, zeigte derselbe auf den ominösen Punkt. „Den hält Sascha sowieso!“ waren sich die Kollerbecker Fans einig. Hatte der Papenhöfener Schlussmann doch schon so manchen Elfmeter vor allem in dieser Saison abwehren können. Und genauso kam es auch. Weiter also 0:0.
Die nächste große Torchance des Spiels sollte nun bis zur Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf sich warten lassen. Stefan Bielefeld vergab allerdings aus aussichtsreicher Position.
Wie die erste Halbzeit aufgehört hatte, so ging dann die zweite weiter. Wieder war es der Neu-Schwalenberger, der eine gute Gelegenheit vergab.
Danach resultierten Tormöglichkeiten nur noch aus Standardsituationen und wenn André Struck mit nach vorne ging. So geschehen in der 80. und 85. Spielminute, als er zweimal zum Kopfball kommt und beim zweiten Mal sogar den Pfosten trifft. Etwas Zählbares allerdings sprang auch hierbei nicht heraus, sodass es schlussendlich nur beim 0:0 und kalten Füßen für die Zuschauer blieb.