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10.11.2003

Und schon wieder 0:1

SVK verliert beim VfL Eversen fast chancenlos

(luw) Bereits zum zweiten Mal innerhalb von nur fünf Tagen verlor der SVK mit 0:1 und muss jetzt aufpassen, den Kontakt zur Tabellenspitze nicht zu verlieren. Gegen einen defensiv eingestellten Gegner aus Eversen, der den Kollerbeckern vor allem in kämpferischer Hinsicht klar überlegen war, erspielte sich die Kollerbecker Mannschaft kaum nennenswerte Torchancen.

Schwächster Sturm gegen stärkste Abwehr der Liga. Besser konnten die Vorzeichen zugunsten des SVK eingentlich gar nicht stehen. Dies dachten sich wohl auch die 35 mitgereisten Kollerbecker Fans und wunderten sich nicht schlecht, als sich das Spiel genau umgekehrt gestaltete. Der VfL war es nämlich, der die Kollerbecker Abwehr ein ums andere Mal gehörig in Bedrängnis brachte. Der VfL war es auch, der immer einen Schritt eher am Ball zu sein schien als der SVK. Und auf der anderen Seite kaum nennenswerte Chancen für den SVK. Allein Carsten Rheker erarbeitete sich wenigstens halbwegs brauchbare Torgelegenheiten in der ersten Halbzeit. Dass es also zur Halbzeit noch 0:0 stand, darüber konnte sich nur der SVK freuen.
„Jetzt mal ´ne Schippe drauflegen“ versuchte dementsprechend der Trainer Jörg Hundertmark seine Jungs in der Halbzeit aufzurütteln. Nützte aber nichts. Denn auch in der zweiten Halbzeit bot sich den enttäuschten Fans des SVK das gleiche trostlose Bild wie in Halbzeit Nummer eins. Folgerichtig fiel das Gegentor in der 58. Spielminute. Nach einem Freistoß sah die Kollerbecker Abwehr nicht unbedingt glücklich aus. Der Ball trullerte durch den Fünfer zu einem freistehenden Everser, der wenig Mühen mit dem 1:0 hatte.
In der Folgezeit sah man dem SVK durchaus den Willen an, sich hier nicht einfach geschlagen zu geben. Zählbares, ob nun Tore oder wenigstens Großchancen, ergab sich allerdings nicht mehr und so blieb es schlussendlich beim 1:0.
„Wir hätten heute noch stundenlang spielen können. Ein Tor hätten wir nie gemacht.“ lautete das bittere Fazit des Spielmachers Jens Rheker. Der einzige Trost, der verbleibt, ist die Tatsache, dass am nächsten Wochenende mit Ottbergen ein Gegner kommt, der selber das Spiel macht und sich nicht nur hinten reinstellt. Ob diese Aufgabe allerdings tatsächlich leichter werden wird, davon waren nach dem Spiel nicht alle Kollerbecker Fans überzeugt.