SV Kollerbeck

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27.08.2006

Revanche geglückt

SV Bredenborn – SVK 0:1

(luw) Eine schönere Art, Mini-Krisen zu beenden, gibt es nicht. Zumindest nicht für eine Kollerbecker Mannschaft, die zuletzt zweimal enttäuschend nur unentschieden gespielt hatte und ausgerechnet dann zum heißen Tanz ins Nachbardörfchen geladen war. Erschwerend hinzugekommen war noch die Niederlage gegen eben das Dörfchen vor knapp zwei Wochen im DFB-Kreispokal. Und wenn man ein solches Spiel mit dem denkbar knappsten Ergebnis gewinnt, dann gibt es für den geneigten Fan eigentlich nichts Besseres.

Doch es hätte auch ganz anders kommen können, denn die erste Halbzeit gehörte ohne Wenn und Aber der Germania. Die allerdings brachte es nicht fertig, aus ihrer Überlegenheit Tore zu machen. Stattdessen zielten sie unverständlicherweise nur auf Latte und Pfosten. Der SVK hingegen hielt sich in Durchgang Nummer eins vornehm zurück und hatte eigentlich nur eine echte Chance, als Michael Meyer den Ball ebenfalls nur an den Pfosten setzte (31.).
Unbekannt bleibt, was Jörg Hundertmark seinen Jungs in der Halbzeitpause mit auf den Weg gab. Das Ergebnis allerdings war beeindruckend, denn in der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit allem, was das Fußballherz begehrt. Und die Herzen der etwa hundert mitgereisten Kollerbecker Anhänger taten in der 60. Spielminute tatsächlich einen gewaltigen Sprung, als das Geburtstagskind Carsten Rheker einen sagenhaften Konter über Dominik Sprenger mit dem Tor des Tages abschloss.
Carsten RhekerIn der Folgezeit ging es dann ordentlich zur Sache. Hauptsächlich verantwortlich hierfür war die Germania, die es ordentlich krachen ließ und so manchen Zweikampf nicht auf die sauberste Art und Weise bestritt. Zum anderen war aber auch Schiedsrichter Willi Meyer an der Hektik nicht ganz unbeteiligt. Er trieb mit manchen Entscheidungen die Kollerbecker Anhänger beinahe in den Atemstillstand. Da wurden Notbremsen nicht mit der roten Karte geahndet (70.), Grätschen von hinten in die Beine des Gegenspielers nicht mit „Rot“ sondern nur mit „Gelb-Rot“ bestraft (66.) und direkte Freistöße in indirekte umgewandelt (87.).
Das alles aber spielte nach 94 Minuten keine Rolle mehr, als endlich der Schlusspfiff ertönte. Da lagen sich die Spieler in den Armen und feierten wie die Fans gleichermaßen den Sieg gegen den Lieblings-Auswärts-Gegner. Denn die Bilanz des SVK im Eichenwald ist schon beeindruckend. Zwei Spiele in zwei Jahren A-Liga und schon zwei Siege. So kann es im nächsten Jahr weitergehen. Vorausgesetzt natürlich, dass der Aufstiegsaspirant Bredenborn dann noch in der A-Liga verweilt.


Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Andre Struck, Alexander Rheker, Matthias Brisgies, Elmar Happe, Marc Neumann, Jens Schölzel, Dominik Sprenger (82. Simon Reinhard), Michael Meyer, Carsten Rheker (77. Jörg Hundertmark), Torben Rheker


Machte sich mit dem Tor des Tages sellbst das schönste Geburtstagsgeschenk: Carsten Rheker