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26.04.2007

Das Glück ist zurück

SV Dalhausen – SVK 0:2

(luw) Das Glück, was im Spiel gegen Amelunxen noch am schmerzlichsten vermisst wurde, hat sich der SVK im Spiel gegen den SV Dalhausen zurückerkämpft. Denn das 2:0 hört sich wesentlich deutlicher an, als es tatsächlich war. Man kann allerdings der Hundertmark-Truppe zugute halten, dass sie über 55 Minuten in Unterzahl spielte.


Die ersten fünfzehn Minuten des Spiels kann man getrost abhaken. Denn bis auf viele Fouls und Nickeligkeiten fand nicht viel statt. Und so dauerte es geschlagene 20 Minuten, bis erstmals Jens Schölzel gefährlich vor dem Dalhäuser Tor auftauchte. Der gegnerische Torwart reagierte allerdings genau so glänzend wie auf der Gegenseite Sascha Niemeier nur zwei Minuten später. Wie überhaupt an diesem Abend: der Papenhöfener hatte einen super Tag erwischt und war nicht zu überwinden gewesen. Einen gebrauchten Tag hatte man allerdings Michael Meyer angedreht. Der ansonsten relativ besonnene Bönekenberger meinte in der 34. Spielminute, seinen Unmut über einige Schiedsrichterentscheidungen kundzutun. Die gelbe Karte war das Resultat. Und weil er nicht einmal eine Minute später ein Frustfoul in Reinkultur an der Mittellinie beging, sah der Youngster Michael Meyerzu Recht die gelb-rote Karte. Der Jubel unter den anwesenden Lauenförder Spielern war grenzenlos, ebbte aber schnell ab, als es wiederum nur eine Minute später 1:0 für den SVK hieß. Torben Rheker hatte den schönen Treffer im Anschluss an einen Struck-Freistoß erzielt.
Mit dieser 1:0-Führung ging es auch in die Halbzeitpause, wo Jörg Hundertmark sich kaum zu beruhigen wusste. So enttäuscht war der Sabbenhausener von der gezeigten Leistung. Sagte es und wechselte sich selber ein, um es fortan besser zu machen.
Doch in Durchgang Numero zwei machten die Gastgeber mehr und mehr Druck gegen zehn Kollerbecker. Ein ums andere Mal musste Sascha Niemeier in allerhöchster Not retten. Entlastungsangriffe fanden nur sporadisch statt. Dass es dann fünf Minuten vor dem Ende der Partie endlich vorbei war mit der Spannung, lag dann nicht zuletzt am Dalhäuser Libero, der einen Moment lang ziemlich unaufmerksam war. Er spielte einen Querpass auf seinen Kollegen, den Jens Schölzel ersprinten und im Tor versenken konnte. 2:0 und der Drops war gelutscht.
Der SVK rückt mit diesem Erfolgserlebnis also zum einen die Tabelle gerade und zum anderen auf den dritten Platz vor.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Andre Struck, Alexander Rheker, Matthias Brisgies, Elmar Happe, Marc Neumann, Jens Schölzel, Niklas Rheker, Michael Meyer, Carsten Rheker (46. Jan Durgeloh), Torben Rheker (46. Jörg Hundertmark)

Kann sich bei seinen Kameraden bedanken: Michael Meyer