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12.08.2007

Die Trauben in der Bezirksliga hängen hoch

SVK – TuS Erkeln 0:1

(luw) Da war es nun gewesen, das erste Bezirksligaspiel der Vereinsgeschichte. Und die große Erkenntnis lautete folgendermaßen: Der TuS Erkeln ist nicht unbedingt die Mannschaft, mit der man sich messen sollte. Denn unter dem Strich muss man neidlos anerkennen, dass der TuS Erkeln heute zu Recht die Punkte mit an die Nethe genommen hat. Wobei mit ein bisschen mehr Glück auch ein Punkt für den SVK drin gewesen wäre.

Begonnen hat der Nachmittag für die Kicker des SVK mit einer kleinen Multi-Media-Show, zu der Neu-Trainer Elmar Happe in den Vereinsraum geladen hatte. Was die Spieler da zu sehen bekamen, war allerdings nur einen einziger Zweikampf. Und zwar handelte es sich um den Zweikampf, Ortsschild Kollerbeckden Jens Schölzel im letzten A-Liga-Spiel gegen den TuS Bad Driburg für sich entschieden hatte und der dann zum 1:1-Ausgleich führte. Der Grund hierfür war ein ganz einfacher: Elmar Happe hatte genau von diesen Zweikämpfen zu wenige in der Vorbereitung gesehen. Und so entließ er seine Spieler in ein Match, das seine Spieler an die Grenze ihrer momentanen Leistungsfähigkeit führen sollte. Denn der TuS Erkeln spielte gut und war phasenweise klar überlegen. Bei konsequenter Chancenauswertung hätte es auch schon zur Halbzeit 2:0 für den Gast von der Nethe heißen können. Allerdings wurden die Chancen teilweise grob fahrlässig vergeben. Teilweise wurden sie allerdings auch vom großartig aufgelegten Sascha Niemeier zunichte gemacht.

Nichtsdestotrotz gab es auch für den SVK einige gute Gelegenheiten, die mit ein wenig mehr Glück auch zum Tor hätten führen können. Insbesondere Torben Rheker versuchte sich in der 17. Spielminute mit einer sehenswerten Volleyabnahme aus 16 Metern, die allerdings über das Erkelner Tor hinausging.

Jens von HeesenUnd so ging es mit einem hart umkämpften 0:0 in die Halbzeitpause, in der Elmar Happe seine Spieler noch einmal einschwor, den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten. Zu oft waren seine Mannen in Aufregung geraten und hatten den Ball leichtfertig wieder hergegeben. Viel Wert legte er auch auf den so genannten zweiten Ball, der einfach zu oft beim Gegner landete.

Die zweite Halbzeit begann jedoch so, wie die erste aufgehört hatte. Denn die Erkelner waren am Drücker. In der 51. Spielminute rettete der erstmals von Beginn aufgelaufene Jens von Heesen für seinen bereits geschlagenen Keeper Sascha Niemeier auf der Linie. Kurz darauf wurde er ausgewechselt und der ebenfalls angeschlagene Elmar Happe betrat das Spielfeld. Und der Spielertrainer musste dann von Innen mit ansehen, wie ein vermeintlich leichter Ballverlust in der 65. Spielminute zum entscheidenden Tor zum 0:1 führte. Niklas Rheker, ansonsten einer der besten Kollerbecker an diesem Tag, war einen Moment lang unkonzentriert gewesen.

Danach versuchte der SVK zwar noch einmal, mehr Druck zu entfalten. Er stieß aber auch jetzt, an seine Grenzen, sodass wirklich Zwingendes Mangelware blieb.

Und so bleibt es bei der Erkenntnis, dass der TuS Erkeln zum einen verdient gewonnen hat und zum anderen nicht der Gegner ist, gegen den man unbedingt gewinnen muss. Zu dieser Kategorie Gegner gehören dann eher die Mannschaften, auf die man ab nächster Woche trifft. Also, Jungs, Kopf hoch und weiter!

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Andre Struck, Alexander Rheker, Matthias Brisgies (72.) Martin Rheker,  Jens von Heesen (62. Elmar Happe), Marc Neumann, Jens Schölzel, Niklas Rheker, Michael Meyer, Carsten Rheker (80. Stefan Klocke), Torben Rheker

Musste beim 0:1 tatenlos zusehen: Heimkehrer Jens von Heesen