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22.03.2009

Gelungener Auftakt in das Spieljahr 2009

SVK nimmt mit 4:1 Revanche gegen Nethetal

(luw) Der SVK beendet die lange Winterpause mit einem in der Höhe etwas unverdienten 4:1-Sieg gegen den FC 99 Aa-Nethetal. In einem nicht unbedingt hochklassigen Spiel waren es die Standardsituationen, die für Torgefahr sorgten und schließlich die Entscheidung zugunsten der Grün-Weißen brachten. Für den SVK trafen Niklas Rheker, André Struck (2) und Michael Meyer.

Die Partie begann zerfahren. Klar, nach einer solch langen Winterpause mussten die Spieler sich erst einmal wieder an die Wettkampfsituation gewöhnen. In Testspielen kann man eben nur bedingt das wirkliche Meisterschaftsspiel simulieren. Dass allerdings so wenig bei den Kollerbeckern laufen würde, damit war nicht zu rechnen gewesen. Hatten doch sämtliche Spieler und Zuschauer dieses schreckliche Hinspiel im Kopf, das man mit 1:5 verloren hatte und in dessen Folge Elmar Happe zurückgetreten war. Engagement alleine reicht jedoch nicht. Und so kam es, dass sich der SV Kollerbeck in Halbzeit Nr.1 nur eine einzige Torchance erarbeiten konnte. Die allerdings sollte auch gleich sitzen.

USA-Heimkehrer Niklas Rheker hatte schön Stefan Klocke in Szene gesetzt, der allerdings mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern nur die Latte des Nethetaler Gehäuses traf. Den Abpraller nimmt wiederum Niklas Rheker schön auf und zieht mit links ins lange Eck zum 1:0 (17.)

Aber auch dieses Tor sollte den Kollerbeckern kaum bis keine Sicherheit geben. Symptomatisch die Frage von Jörg Hundertmark an sich selbst Mitte der ersten Halbzeit: „Was ist nur heute mit Michael Meyer los? Dem gelingt ja gar nichts!“ Doch war der Bönekenberger damit nicht der einzige.

Darum war es auch nicht erstaunlich, dass es nur bis zur 31. Spielminute dauerte, bis die glückliche Führung dahin war. Eine Ecke und ein anschließender unbedrängter Kopfball aus fünf Metern brachte das 1:1.

Und fast wäre es noch schlimmer gekommen. Denn kurz vor der Halbzeitpause nahm Sascha Niemeier einen strittigen Rückpass von Andrè Struck auf und produzierte so einen indirekten Freistoß von der Fünf-Meter-Linie. Diesen allerdings entschärfte der Papenhöfener glänzend. Es folgten zwei Ecken für Nethetal, die mit einer gehörigen Portion Dusel überstanden wurden.

Folglich ging es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause, wo Jörg Hundertmark alles andere als gut gelaunt seine Jungs wach rüttelte: „Leute, was ist denn los? Jeder Abpraller landet beim Gegner. Wir pölen nur. Ich will euch jetzt in der zweiten Halbzeit vor allem bissig sehen!“

Ob die Kollerbecker nun besser spielten oder der Gegner schlicht und ergreifend nachließ, darüber waren sich nach Spielende Zuschauer und Spieler nicht einig. Fakt ist jedoch, dass der SVK nun das Spiel mehr und mehr in den Griff bekam. Dabei kamen ihm vor allem die Tore entgegen. In der 51. Spielminute hatte Michael Meyer einen schönen Freistoß auf den langen Pfosten und den langen Andrè Struck getreten. Der bedankte sich artig und nickte mit dem Kopf zum 2:1 ein.

Nur zehn Minuten später war es wieder André Struck, der auf 3:1 erhöhte. Auch hier war wieder eine Standardsituation Ausgangspunkt. Diesmal war es eine Ecke, die wieder Michael Meyer in den Sechzehner brachte. Diesmal allerdings war der kurze Pfosten und der etwas kleinere Torben Rheker sein Ziel. Dieser verlängerte mit dem Kopf wie einstudiert und legte so André Struck das 3:1 auf.

Danach war die Partie gelaufen. Zwar waren noch über dreißig Minuten zu spielen. Aber der FC Aa-Nethetal vermochte es nicht mehr, großen Druck auf das Kollerbecker Gehäuse aufzubauen.

So setzte Michael Meyer in der 92. Spielminute mit seinem schönen Solo und seinem schönen Abschluss aus 14 Metern den Schlusspunkt unter ein Spiel, das zwar nicht unter der Kategorie „schön“, dafür aber unter „besonders erfolgreich“ verbucht werden kann.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, André Struck, Marc Neumann, Michael Meyer, Alexander Rheker, Niklas Rheker, Jens Schölzel, Pascal Ewers, Stefan Klocke, Mikael Grunwaldt (50. Jens von Heesen), Torben Rheker (87. Lukas Meyer)

Zwei Trainer, eine Position: Jörg Hundertmark (Vordergrund) und Klaus Stiewe