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14.11.2004

Alles hat ein Ende…

Siegesserie des SVK reißt beim 1:1 gegen Brakel II

(luw) Irgendwann musste es ja mal passieren. Die fast schon unheimliche Siegesserie des SVK ist beim 1:1 gegen die Reservemannschaft der SpVgg Brakel jäh zu Ende gegangen. Dass es am Ende nicht sogar zu einer Niederlage kam, ist allein dem Glück des Tüchtigen zu verdanken. Denn der Ausgleichstreffer zum 1:1 fiel wortwörtlich in letzter Minute durch Carsten Rheker.

Stark präsentierten sich Brakels Reserverspieler. So stark, dass sich nicht nur Trainer Jörg Hundertmark nach dem Spiel fragte, warum diese Mannschaft bisher erst 15 Punkte sammeln konnte. Über die gesamte Dauer des Spiels waren sie bissig in den Zweikämpfen und vor allem diszipliniert in ihrer Abwehrarbeit. Da nutzte es wenig, dass die Kollerbecker fast ununterbrochen spielerisches Übergewicht im Mittelfeld hatten.
Und so hätte beinahe eine von sehr wenigen gelungenen Offensivaktionen der Brakeler gereicht, um alle drei Punkte aus dem Rehbergstadion zu entzführen. Denn 0:1 hieß es bereits nach 16 Minuten. Der SVK hatte den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und dann einfach nicht schnell genug umgeschaltet.
Machte ja eigentlich nichts, denn es war ja noch genug Zeit, das Missgeschick wettzumachen. Und so rannte der SVK ab diesem Zeitpunkt gegen die Abwehr der Brakeler an. Zwar ergaben sich dadurch auch einige Chancen. So richtig zwingend wurde es aber eher selten. Viel zu sehr wurden die Außenpositionen vernachlässigt. Flanken von der Grundlinie blieben Mangelware. Und so versuchten es die Kollerbecker immer wieder erfolglos durch die Mitte. Und dort hatten es die Brakeler verhältnismäßig einfach. Denn immer wieder war dort ein Bein im Weg. Immer wieder gelang es den Brakelern, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern.
Und so stand es zur Halbzeit 0:1. Und weil sich danach am Bild nichts änderte, stand es auch noch in der 88. Minute 0:1. Und es hätte auch nach 90 Minuten noch 0:1 gestanden, wenn nicht der ansonsten sehr sichere Gästekeeper einen „Riesenbock geschossen“ hätte. Eine völlig missratene Flanke von Jens Rheker wieder einmal aus dem Halbfeld hatte der Unglücksrabe schon sicher in den Händen. Glaubten zumindest alle. Bis auf Carsten Rheker, der nachsetzte und dafür belohnt wurde. Denn der Torwart ließ den Ball in schöner „Oliver Kahn“-Manier aus den Händen gleiten und Carsten Rheker hatte wenig Mühe mit dem späten Ausgleichstreffer.
Den anschließenden Jubel allerdings bereute der Torschütze recht bald. Denn auf einem Aschenplatz den Fans kniend entgegen zu rutschen, das rächt sich spätestens dann, wenn am nächsten Morgen die Bettdecke an den Beinen klebt.
Allen anderen war dies aber egal. Und so war der Jubel im Rehbergstadion trotz des Beendens der Siegesserie am Ende riesengroß. „Na, und? Dann starten wir eben eine neue Serie!“, sprach dann auch Torwart und Kapitän Sascha Niemeier seinen Kameraden aus der Seele. Die Fans des SVK jedenfalls haben sicher nichts dagegen.