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02.09.2009

Englische Wochen sind vorbei

SVK empfängt den FC Aa-Nethetal

(luw) Am kommenden Sonntag empfängt der SVK den FC Aa-Nethetal und will mit einem Dreier die Möglichkeit nutzen, in der Tabelle einige Plätze nach oben zu klettern.

Doch da will natürlich auch der Gast ein kleines Wörtchen mitreden. Der hat bisher vier Punkte aus fünf Spielen erbeuten können. Dabei stehen einem Sieg und einem Unentschieden drei Niederlagen gegenüber. Zuletzt unterlag man dem TuS Vinsebeck zu Hause mit 0:2.

Beim SVK hingegen stehen nach dem allenfalls durchwachsenen Ligabeginn die Zeichen hoffentlich weiter auf Erfolg. Immerhin konnten unsere Kicker am Wochenende einen Prestigesieg in Bredenborn erringen. Und nicht nur das Ergebnis stimmte. Denn auch mit der Art und Weise des Auftretens war beispielsweise Jörg Hundertmark sehr zufrieden. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit viel Leidenschaft und tollem Spiel nach vorne. Großes Kompliment an meine Mannschaft. Man hätte befürchten können, dass die Jungs insbesondere nach der Niederlage gegen Hembsen verunsichert ins Spiel gehen würden. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Jeder einzelne war bei der Sache, hat die Zweikämpfe gesucht und angenommen. Ich bin zufrieden.“

Zufrieden allerdings war Jörg Hundertmark – um es einmal vorsichtig auszudrücken – nicht unbedingt mit dem Spiel gegen den TuS Hembsen. Auch Tage nach der absolut unnötigen 3:4-Niederlage ist der Sabbenhausener noch einigermaßen ratlos. Wenngleich er immerhin seine Sprache wieder gefunden hat. „Auch nach fast einer Woche kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Vier kurze Situationen , in denen vier Spieler nicht bei der Sache waren. Vier Torschüsse. Vier Tore. Spielerisch kann ich der Mannschaft - wie übrigens in allen bisherigen Spielen - keinen Vorwurf machen. Aber dennoch: Die drei Punkte hätten nie und nimmer nach Hembsen gehen dürfen. Dieses unglaubliche Spiel muss jetzt aber ganz schnell abgehakt werden. Wir können es uns nicht leisten, in vergangen Wochen zu wühlen, sondern müssen weiter nach vorne schauen.“

Apropos „nach vorne schauen“. Am Sonntag kommt nun der FC Aa-Nethetal ins Kollerbecker Rehbergstadion. Vom Leistungspotenzial her müsste der doch eigentlich zu knacken sein. Doch Jörg Hundertmark bleibt vorsichtig: „Wie man jetzt schon erkennen kann, ist die Liga ausgeglichen wie selten zuvor. Da häufig die Tagesform entscheiden wird, werden Spiele wie auch gegen Nethetal eine Sache der Einstellung sein. Wir haben nun die Chance ins obere Tabellendrittel zu marschieren. Da wird sich jeder Spieler zerreißen. Da bin ich mir sicher.“

Dabei hofft der 40-Jährige auch auf große grün-weiße Unterstützung: „Gegen Bredenborn hatten wir zahlreiche Zuschauer aus Kollerbeck im Rücken. Das tat den Jungs spürbar gut. Ich hoffe, dass dies am Sonntag wieder der Fall sein wird.“

Angesprochen auf die personelle Situation ist Jörg erleichtert, dass die englischen Wochen endlich vorbei sind: „Wir werden nur auf Benni verzichten müssen. Er weilt im Kurzurlaub. Stefan Klocke, Pascal Evers und Alex Rheker haben nur leichte Blessuren, die wohl am Sonntag auskuriert sein werden.“