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13.09.2009

Operation „Osterhase“

SVK gewinnt in Ovenhausen 6:2

(luw) „Na, heute wieder Operation ‚Weihnachtsmann’?“, lautete die launische Frage des Berichterstatters in gehässiger Anlehnung an die letzten Partien des SVK, in denen man so manchen Punkt verschenkt hatte. „Nein, heute heißt es Operation ‚Osterhase’. Wir legen dem TuS Ovenhausen ein paare Eier ins Nest!“ Niklas Rheker war vor dem Spiel also ebenso schlagkräftig wie optimistisch. Und was soll man sagen? Es ist ihm und seinen Mannschaftskollegen gelungen. Die Tore für den SVK erzielten Michael Meyer, Lukas Meyer, Niklas Rheker, Stefan Klocke (2) und Pascal Ewers.

Vor dem Spiel war viel spekuliert worden. Ist der TuS Ovenhausen wirklich so schwach, wie es die zwölf Gegentore gegen Vinsebeck glauben lassen? Immerhin war unter der Woche zu lesen gewesen, dass viele Spieler gefehlt hätten, diese aber nun alle wieder an Bord seien.

Relativ schnell nach Anpfiff wurde jedoch deutlich, dass hier was gehen müsste. Die Kollerbecker machten direkt Druck und ließen den Gastgebern nicht viel Luft zum Atmen. Insbesondere die vorderste Front schoss aus allen Lagen und veranstaltete den vom Trainer vorab geforderten „Ramba-Zamba“.

Allerdings hätte auch der Schuss nach hinten losgehen können. Denn in der vierten Spielminute hätte es mit nur ein wenig mehr Pech 0:1 aus Kollerbecker Sicht heißen können. Der nach seiner Knieverletzung wieder genesene Sascha Niemeier war bereits umspielt worden, als Niklas Rheker noch so eben auf der Linie retten konnte.

So aber ging man in der 12. Spielminute endlich in Führung. Meyer, Michael hieß der Torschütze. Meyer, Lukas der Passgeber. Zuvor hatte Stefan Klocke wiederholt gut Druck gemacht und so den Ball erobert. Na also!

Blöd nur, dass diese Führung nur etwa sechs Minuten Bestand hatte. Dann führte ein Freistoß zum unverdienten Ausgleich.

Hiervon ließen sich die Hundertmark-Kicker aber nicht lange beeindrucken. Sie spielten weiter munter nach Vorne und gingen in der 25. Spielminute wieder in Front. Dieses Mal war es Lukas Meyer, der sich schön im Sechzehner Platz verschafft und den Ball ins lange Eck befördert hatte.

Nur zwei Minuten später das 3:1 durch Niklas Rheker. Zuvor hatte der Langenkämper bereits zwei Großchancen vergeben. Beim dritten Mal klappte es dann endlich. Die Vorarbeit hatte wieder Lukas Meyer beigesteuert. Er also ganz klar der Mann der ersten Halbzeit. Dies sah auch Jörg Hundertmark in der Halbzeitpause so: „Lukas, das war spitze!“

Die zweite Halbzeit machte da weiter, wo die erste aufgehört hatte in Sachen gute Unterhaltung. Bereits in der 47. Spielminute machte Stefan Klocke aus 18 Metern das 4:1, ehe der Gastgeber durch eine weitere Standardsituation auf 2:4 verkürzte.

Es folgten die Minuten des Pascal Ewers, der zunächst zwei gute Chancen vergab, es dann in der 72. Spielminute aber besser machte und auf 5:2 erhöhte.

Den Schlusspunkt setzte Stefan Klocke mit seinem zweiten Tor am heutigen Tag: 6:2.

Bei noch konsequenterer Torausbeute hätte heute ein zweistelliges Ergebnis durchaus im Bereich des Möglichen gelegen. Wir wollen aber mal nicht unken und uns mit sechs Toren zufrieden geben.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Jens Rendorf, Marc Neumann, Lukas Meyer (84. Matthias Loges), Torben Rheker (73. Jan Durgeloh), Michael Meyer, Pascal Ewers, Stefan Klocke, Niklas Rheker, Mikael Grunwaldt, Alexander Rheker

Und dann war da noch…
… das Ovenhauser Grubestadion, das fest in Kollerbecker Hand war. Von geschätzten 75 Zuschauern hätten sich 55 Fans in grün gekleidet, hätten sie sich für eine Farbe entscheiden müssen. Fehlte nur noch ein Kollerbecker hinter dem Grillrost. Wer weiß, ob auch in diesem Fall nach 60 Minuten die Würstchen ausverkauft gewesen wären? Ein Foto fehlt leider, da der Berichterstatter seine Kamera zu Hause hat liegen lassen. Sorry!