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11.11.2009

Hundertmark: „Im Aufstiegskonzert nicht die Einzigen“

Sonntag, 14:30 Uhr: SVK I erwartet SpVg. Brakel II

(luw) Nach den drei vergangenen Spitzenspielen wird am kommenden Sonntag nun die Reservemannschaft aus Brakel im Kollerbecker Rehbergstadion zu Gast sein. Es steht das letzte Heimspiel des Jahres 2009 auf dem Programm der Jungs um Trainer Jörg Hundertmark. Der Grün-Weiße Treff sprach mit ihm unter anderem über Träumereien und Realität.

Grün-Weißer Treff: Aus den letzten drei Spitzenspielen gegen Altenbergen, Vinsebeck und Driburg resultierten zwei Siege und ein Unentschieden gegen Driburg. Wie bewertest Du die Serie?

Jörg Hundertmark: Sieben Punkte aus diesen drei schweren Spielen ist natürlich mehr als erfreulich. Wichtiger ist aber die Erkenntnis, dass die Punkte verdient geholt wurden. Bei allen drei Spielen war in erster Linie die mannschaftliche Geschlossenheit der Schlüssel zum Erfolg. Somit ist die Mannschaft auf einem sehr guten Weg und steht meiner Meinung nach auch völlig zu Recht oben in der Tabelle. Genau da, wo wir auch hin wollten.

Grün-Weißer Treff: Wie ist jetzt das Gefühl, von ganz oben auf die Konkurrenten runter zu blicken?

Jörg Hundertmark: Sicher ist das ein schönes Gefühl. Aber zum Glück dreht jetzt keiner deswegen durch oder lässt Anzeichen von Hochmut erkennen. Wir wissen alle, wie eng sich die Tabellenspitze gestaltet. Die Tabellenführung ist zwar eine ausgezeichnete Ausgangsposition, aber eben nicht mehr. Es hat somit erstmal nichts zu bedeuten. Außer dass wir unserer Stärke nun bewusst sind. Der Zeitpunkt ist gekommen, dass wir nun von Spiel zu Spiel denken und uns motivieren müssen. Träumen soll erlaubt sein - da schließe ich mich durchaus ein - und natürlich kommen bei allen die Erinnerungen hoch. Aber dennoch können wir alle die Situation realistisch einschätzen. In dem Konzert sind wir nicht die Einzigen.

Grün-Weißer Treff: Jetzt geht es gegen die Reservemannschaft der SpVg. Brakel. Wie siehst Du die Chancen für Deine Mannschaft?

Jörg Hundertmark: Brakel II ist ein ganz schwer einzuschätzender Gegner. Das Gesicht der Mannschaft ist jede Woche ein anderes. Somit sind sie auch Leistungsschwankungen ausgesetzt. Die angebliche Personalmisere des Gegners wird für uns jedenfalls keine Rolle spielen. Wir betrachten die Begegnung als absolut schweres Spiel und werden dementsprechend an die Sache rangehen. Fest steht, dass wir nach dem taktischen Ausflug in die Defensive – ich meine das Driburg-Spiel - wieder entschlossener nach vorne spielen werden. Sollte es der Mannschaft gelingen, die Einstellung und Power der letzten Spiele wieder auf den Platz zu übertragen, werden wir das Spiel gewinnen. Da bin ich mir sicher!

Grün-Weißer Treff: Dann mal viel Glück am Sonntag!