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03.01.2010

„Mal sehen, was mir jetzt noch so gelingt…“

Interview mit A-Liga-Herbst-Torschützenkönig Stefan Klocke

(luw) Wann hat es das zuletzt gegeben? Hat es das überhaupt schon einmal gegeben? Wie auch immer: Der aktuelle Herbst-Torschützenkönig der Höxteraner A-Liga kommt aus Kollerbeck. Denn bereits zur Winterpause hat unser Youngster Stefan Klocke jede Menge Tore auf seinem Konto. Um genau zu sein sind es fünfzehn. Ob der Zwanzigjährige damit allerdings die ligaweite Liste allein anführt, darüber streiten sich nicht nur die Gelehrten, sondern insbesondere auch die Sportredaktionen der Lokalzeitungen. Auf Nachfrage erklärte Sabrina Rheker vom WB dazu: „Unsere Statistik stimmt. Michael Puhl vom SV Altenbergen hat ebenfalls 15 Tore geschossen.“ Gleichwohl stellte sich Stefan Klocke den neugierigen Fragen des Grün-Weißen Treffs.

Grün-Weißer Treff: Stefan, wie viele Tore hast Du eigentlich in der Vorsaison geschossen?

Stefan Klocke:
In der gesamten Vorsaison habe ich 13 Tore geschossen.

Grün-Weißer Treff: Worauf führst Du die Steigerung zurück?


Stefan Klocke: Die Leistungssteigerung führe ich darauf zurück, dass ich vor dem Tor einfach „cooler“ geworden bin. Wir erspielen uns auch diese Saison wieder viele gute Einschussmöglichkeiten. In der Vorsaison habe ich davon noch viele liegen lassen. Dieses Jahr zappelt der Ball zum Glück deutlich häufiger im Netz.

Grün-Weißer Treff: Spielt die Mannschaft denn insgesamt anders?

Stefan Klocke: Grundsätzlich glaube ich nicht, dass wir anders spielen. Unsere taktische Marschrichtung ist die gleiche wie in den Jahren zuvor. Vielleicht spielen wir jedes Jahr noch ein bisschen besser zusammen, dadurch dass die Truppe immer zusammen bleibt und wir uns aus dem FF kennen.

Grün-Weißer Treff: Wo siehst Du Deine Stärken?

Stefan Klocke: Meine Stärken sehe ich im Torabschluss und im Dribbling. Ich behaupte mal, ich habe eine ganz ordentliche Schusstechnik und kann auch mal einen Gegner stehen lassen.

Grün-Weißer Treff: Wo liegt das Verbesserungspotenzial?

Stefan Klocke: Verbesserungspotenzial gibt es noch einiges. Auf jeden Fall muss ich noch lernen, körperbetonter zu spielen. Muss den Körper besser zwischen Ball und Gegner bringen. Auch in meinem Kopfballspiel sehe ich noch Verbesserungspotenzial. Generell versuche ich mich in allem zu verbessern und mich stetig zu steigern. Ich denke, in meinem persönlichen Spiel ist noch reichlich Luft nach oben.

Grün-Weißer Treff: Gibt es ein persönliches Ziel für diese Saison, was die Torquote angeht?

Stefan Klocke:
Vor der Saison habe ich mir 15 Tore zum Ziel gesetzt, weil ich diese im Vorjahr nicht knacken konnte. 15 Treffer kann ich mir jetzt schon zur Winterpause auf die Fahne schreiben. Mal sehen, was mir jetzt noch so gelingt. Wichtig ist ja nicht, wie viele Treffer ich erziele, sondern dass wir als Mannschaft am Ende oben stehen. Da ist es egal wer die Tore schießt.

Grün-Weißer Treff: „Oben stehen“ ist ein gutes Stichwort. Der SVK steht derzeit an der Tabellenspitze. Wie beurteilst Du die Situation dort oben? Wie stehen die Chancen des SVK auf die Meisterschaft?

Stefan Klocke: Im Aufstiegskonzert der A-Liga mischen diese Saison viele Mannschaften mit. Wer einen Blick auf die Tabelle wirft, wird feststellen, dass für uns von Platz 1 bis zu einem Platz im Mittelfeld alles drin ist. Meiner Meinung nach sind wir die spielstärkste Truppe der gesamten A-Liga. Wenn wir uns nicht mehr solche Dinger leisten wie gegen Dahlhausen und Hembsen, dann werden wir auf jeden Fall oben mitspielen. Wir werden von Spiel zu Spiel unser Bestes geben!

Grün-Weißer Treff: Na, dann wollen wir mal das Beste hoffen!