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17.03.2010

Jörg Hundertmark: „Wir können starten!“

SVK empfängt Bredenborn doppelt

(luw) Nach den beiden Generalabsagen an den letzten beiden Wochenenden stehen nun die Chancen nicht schlecht für den verspäteten Auftakt in die Rückserie. Und wie es der Zufall bzw. Staffelleiter will, ist es der Rivale aus dem benachbarten Eichenwald, der am Sonntag gleich doppelt im Rehbergstadion zum Derby erwartet wird. Denn sowohl erste als auch zweite Mannschaft spielen gegen Bredenborn. Besser und spannender kann das Fußballjahr 2010 also kaum beginnen. Der Grün-Weiße Treff sprach mit dem Trainer Jörg Hundertmark.

Grün-Weißer Treff: Die Vorbereitung auf das Sportjahr 2010 liegen nun fast hinter euch. Wie zufrieden bist Du mit deren Verlauf?

Jörg Hundertmark: Wenn wir Trainer bereits letzte Wintervorbereitung von einmalig schlechten Verhältnissen gesprochen haben, können wir dieses Jahr noch einen draufsetzen. Fünf Wochen lang war fussballspezifisches Training nicht möglich. Wir mussten improvisieren und zusehen, dass wir zumindest eine ordentliche körperliche Fitness erreichen. Unser erster Kontakt mit dem Ball auf dem Aschenplatz war gleich ein Spiel gegen Rischenau. Hier zeigt sich auch, dass wir lange nicht gespielt haben. Es fehlte an Organisation, spielerischer Frische. Wir waren gegen einen immerhin bärenstarken Gegner völlig überfordert und verloren verdient 3:1. Die folgenden beiden Spiele gegen Sabbenhausen wurden 2:0 und 5:1 gewonnen und sahen schon deutlich besser aus. Da konnte man von Fußball reden. Das hat mich beruhigt. Am letzten Sonntag spielten wir 1:1 gegen Stahle. Dieses Spiel zeigte, dass wir offensichtlich doch die Punktlandung hinbekommen. Die Mannschaft zeigte eine sehr engagierte, taktische disziplinierte Leistung. Alles in allem bin ich also unter Berücksichtigung der Umstände zufrieden. Wir können starten.

Grün-Weißer Treff: Und das tut ihr als Herbstmeister. Was alle Kollerbecker sehr interessieren dürfte: Welche Ziele habt ihr euch für die Rückserie gesetzt?

Jörg Hundertmark: Wir sind Herbstmeister. Aus meiner Sicht auch völlig verdient. Was soll man dann noch als Ziele ausgeben, ohne unglaubwürdig zu wirken? Die Mannschaft hat deutlich bewiesen, dass sie um die Meisterschaft mitspielen kann. Und genau das wollen wir. Ich spüre bei den Jungs diesen Traum. Man muss immerhin berücksichtigen, dass von der 2007-Aufstiegsmannschaft gerade einmal sechs Spieler im jetzigen Kader sind. Der Rest erlebte das "Sommermärchen" nur als Zuschauer. Natürlich wissen wir, dass nichts wiederholbar ist. Die Situation ist eine andere, bietet aber nicht weniger Chancen für den großen Wurf. Diese wollen wir nutzen. Wir wissen aber natürlich auch, dass es kein Selbstläufer wird. Zwei bis drei schlechte Wochen und der Zug ist abgefahren.

Grün-Weißer Treff: Die Spiele gegen Dalhausen und Hembsen sind dem Wetter zum Opfer gefallen. Jetzt geht es im ersten Spiel nach der Pause also – sofern das Wetter mitspielt - direkt gegen Bredenborn, den ihr im Hinspiel mit 2:1 geschlagen habt. Wie geht ihr in das Spiel?

Jörg Hundertmark: Wichtig und gut ist, dass wir mit einem Heimspiel starten. Und das gegen einen Konkurrenten in der Spitzengruppe. Denn da sehe ich Bredenborn. Wir haben die Chance, am Sonntag ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen. Natürlich brennen wir auf den Punktspielstart. Genauso wie unsere Zuschauer. Und die bekommen gleich ein Derby serviert. Besser geht es doch nicht.

Grün-Weißer Treff: Die letzte Frage gilt der personellen Situation…

Jörg Hundertmark:
Sollte in der Woche nichts mehr passieren, sind fast alle Spieler einsatzbereit. Ein größeres Fragezeichen steht lediglich hinter Lukas Meyer, der noch eine Innenbanddehnung auskuriert.

Grün-Weißer Treff: Vielen Dank und gutes Gelingen am Sonntag!