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13.08.2010

Fast perfekter Saisonauftakt in Vinsebeck

TuS Vinsebeck – SVK 0:3

(luw) Das nennt man wohl einen gelungenen Saisonstart. Der SVK besiegt den TuS Vinsebeck im vorgezogenen Auftaktspiel mit 3:0 und ist damit zumindest bis Sonntag erster Tabellenführer dieser blutjungen A-Liga-Saison. Am Ende reichte den Grün-Weißen eine gnadenlos effektive Viertelstunde Mitte der ersten Halbzeit, um mit drei Toren die Partie zu entscheiden. Weil nämlich die Abwehr fast über die gesamte Dauer des Spiels hinweg konzentriert und sicher stand, konnte sich die Dölitzsch-Elf sogar das Auslassen von glasklaren Chancen zu Beginn der zweiten Halbzeit erlauben, ohne es noch einmal spannend werden zu lassen. Die Tore erzielten Niklas Rheker, Lukas Meyer und Pascal Ewers.

Gegenüber der Startaufstellung aus dem Driburg-Spiel gab es nur eine Veränderung. Jan Durgeloh schaffte es nicht pünktlich bis zum Anpfiff und Michael Meyer kehrte ins Team zurück. Die Position hinten links in der Abwehr übernahm zur Überraschung vieler Torben Rheker.

Und nicht nur der, sondern alle mitgereisten Kollerbecker hatten in der 6. Spielminute eine gehörige Schrecksekunde zu überstehen. Ein Rückpass auf Torwart Jens Schölzel war ein wenig kurz geraten und so kam es zum Pressschlag und der sich anschließenden sehr guten Einschusschance für den Vinsebecker Stürmer aus 20 Metern. Gut, dass der ein wenig sehr überhastet abschloss und das Tor doch um einige Meter verfehlte. Noch einmal Glück gehabt!

In der Folgezeit allerdings benötigte man auch das nicht mehr, denn der Gegner wurde gut vom eigenen Kasten ferngehalten. Lautstark dirigierte Norbert Dölitzsch von außen seine Leute. Er war im Übrigen von den „Vinsbecker Ultras“ mit „Norbert Dölitzsch“-Sprechchören an seiner alten Wirkungsstätte begrüßt worden. Heute allerdings schlug sein Herz für grün-weiß. Und ab der 19. Spielminute hatte es auch allen Grund dafür, denn es begann die spielentscheidende Phase des Spiels.

Zunächst das 1:0 durch Niklas Rheker. Pascal Ewers hatte eine schöne Flanke vor das Tor gebracht und Stephan Klocke sehenswert abgeschlossen. Zwar kann der Torwart noch so eben retten. Im anschließenden Gestocher allerdings behielt Niklas Rheker die nötige Übersicht und Coolness und schob ein (14.).

Nur drei Minuten später das 2:0 für den SVK. Lukas Meyer war aus dem Mittelfeld auf die Reise Richtung Vinsebecker Tor geschickt worden, hatte seinen Gegenspieler schön abgeschüttelt und überlegt das lange Eck anvisiert. Und das mit Erfolg!

Wieder sollte es nur kurze Zeit dauern, bis auch Pascal Ewers sein Tor an diesem Tag erzielen durfte. Dieses Mal kam die Flanke von links. Niklas Rheker hatte sie blitzsauber vor das Tor gebracht und Pascal hatte wenig Mühe mit dem Kopf (29.).

In der Kabine war Norbert Dölitzsch verständlicherweise zufrieden. Und er versetzte sich in die Lage des Gegners: „Die sitzen jetzt da drüben und müssen gleich ganz schnell ein Tor machen, um wieder ins Spiel zu kommen. Und genau das müssen wir zu verhindern wissen. Im Optimalfall setzen wir noch einen gezielten Konter und machen den Sack endgültig zu!“

Und der hätte tatsächlich in der 46. schon zu sein müssen. Doch Torben Rheker vergab seine Großchance genau so wie nur eine Minute später Lukas Meyer. Beide Bälle gingen knapp am leeren Tor vorbei.

Das jedoch war nicht ganz so tragisch, denn mit fortschreitender Spieldauer wurde mehr und mehr deutlich, dass die Vinsebecker aus dem Spiel heraus nicht mehr viel auf die Kette bekommen würden. Allein durch Standards blieben sie gefährlich. Doch auch die Einwechslung von Spielertrainer Maik Disse und ein zu offensichtliches Verzweiflungstor durch die Hände Waldemar Seers konnten am Kollerbecker „zu Null“ nichts mehr ändern.

Und so blieb es beim 3:0 aus Kollerbecker Sicht und einem fast perfekten Start in die Saison 2010/2011. Fast perfekt deswegen, weil der Arbeitstag von Jan Durgeloh ein wenig arg kurz geraten war. In der 60. Spielminute für Lukas Meyer eingewechselt holte sich der Schwalenberger gleich in seiner ersten Aktion den gelben Karton und nur zehn Minuten später gar beide Karten von Willi Meyer ab. Lukas Meyer gab später zu Protokoll, doch einigermaßen große Augen gemacht zu haben, als Jan so schnell wieder bei ihm in der Kabine war!

Ach ja, auch das Wetter war nicht ganz perfekt! Aber so bleibt immer noch Potenzial nach oben.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Jens Schölzel, Mikael Grunwaldt, Martin Rheker, Mattias Brisgies, Lukas Meyer (60. Jan Durgeloh), Michael Meyer (85. Benedikt Lange), Marc Neumann, Pascal Ewers, Niklas Rheker (89. Slava Neskoromny), Torben Rheker, Stephan Klocke