SV Kollerbeck

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02.09.2005

Auch in Bad Driburg klare Niederlage

SVK verliert 3:0

(luw) Am Sonntag 0:5 gegen Vinsebeck. Am Freitag 0:3 gegen Bad Driburg. Der SVK ist in der A-Liga angekommen und muss schon am 2. und 3. Spieltag feststellen, dass die Trauben in der höchsten Liga des Kreises ein wenig höher hängen als noch ein Jahr zuvor in der B-Liga. Auch gegen Bad Driburg konnte der SVK, wie schon am Sonntag zuvor gegen Vinsebeck, über lange Zeit gut mithalten und sogar optisch das Spiel gestalten. Etwas Zählbares sprang dabei aber nicht heraus, sodass am Ende eine verdiente Niederlage blieb.

Elmar Happe war für den rotgesperrten André Struck auf die Liberoposition gerückt und gab von Beginn an lautstarke Anweisungen an seine Vorderleute. Die bemühten sich stets und hatten auch optische Vorteile. Alleine es fehlte über die gesamte Länge an Durchschlagskraft gegen ein kompakt stehende und hochkonzentrierte Driburger Hintermannschaft. Eine Torchance hatte immerhin noch Michael Meyer in der 4. Spielminute. Allerdings bekam der Bönekenberger mit links nicht mehr genug Druck hinter den Ball. In der 16. Spielminute dann die Forderung der Kollerbecker Anhänger nach einem Elfmeter, nachdem Jens Schölzel im Sechzehner attackiert worden war. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb allerdings stumm und die Angriffsbemühungen des SVK im Folgenden chancenlos.
Die Driburger auf der anderen Seite hielten sich zunächst zurück, kamen dann aber mit ihrem ersten gefährlichen Angriff in der 27. Spielminute direkt zum Führungstreffer. Danach verlor der SVK geschockt die Linie. „Was wir an Fehlpässen produzieren, das ist nicht normal.“ Trainer Jörg Hundertmark war nicht der einzige, der sich über dieses Defizit im Kollerbecker Spielaufbau wunderte. Und tatsächlich brachten sich seine Jungs ein ums andere selbst in Bedrängnis, indem sie in der Vorwärtsbewegung teilweise hektisch den Ball leichtfertig an den Gegner verschenkten.
In der Halbzeitpause versuchte der Trainer dann noch mal, Hoffnung zu verbreiten. „Ich sehe uns hier als bessere Mannschaft und weiß nicht, warum wir hier verlieren sollten.“, so seine Überlegungen, die auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst fruchten sollten. Denn der SVK versuchte noch einmal, sich aufzurappeln. Elmar Happe interpretierte seinen Liberoposten zunehmend offensiv und konnte in der 50. Spielminute sogar den gegnerischen Torwart mit einem Fernschuss aus 25 Metern prüfen. In der 65. Spielminute dann endlich einmal ein gelungener Spielzug über mehrere Stationen. Jens Schölzel allerdings kann die herausspringende Chance nicht nutzen. Und je mehr der SVK jetzt vorrückte, umso bessere Konterchancen konnte sich der TuS Bad Driburg erarbeiten. So fiel in der 72. Spielminute das 0:2 und in der 80. Spielminute das 0:3. Das ganze lief jetzt auf eine Schlappe wie gegen Vinsebeck hinaus. Der Unterschied allerdings war leicht erkennbar. Denn hatten in der Vorwoche noch Schreierei und gegenseitige Schuldzuweisungen das Geschehen bestimmt, blieben die Kollerbecker Spieler nun weitestgehend stumm. Ob nun aus Resignation oder weil man aus der Vorwoche gelernt hat, das wird sich noch zeigen. Aber eins steht fest: der SVK muss nach einem Jahr fast ohne Niederlage das Verlieren erstmal einmal wieder lernen. Aber hoffentlich nicht zu oft.