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11.05.2011

Dölitzsch: „Jeder Kommentar erübrigt sich“

Sonntag, 15:00: SVK – FC 99 Aa-Nethetal

(luw) Es ist kaum zu glauben. Da überwintert der SVK mit nur einer einzigen Niederlage an der Spitze der Höxteraner Kreisliga A, nur um dann nach der Winterpause mächtig einzubrechen. Als ob die Kollerbecker das nicht schon zu Genüge aus dem Vorjahr kennen würde. Wobei sich die Verhältnisse nicht haargenau mit denen aus der Vorsaison decken. Denn waren es vor Jahresfrist noch die vielen, vielen Unentschieden, die den Aufstiegstraum haben ziemlich schnell platzen lassen, so werden in dieser Saison gleich reihenweise die Spiele verloren. Vier Niederlagen in den letzten vier Spielen. Diese Sprache ist deutlich. Umso gespannter darf man nun als geneigter Kollerbecker auf die Reaktion der Mannschaft im Duell gegen den FC Nethetal sein. Schließlich trifft der SVK als derzeitig Tabellendritter auf den Vierten. Und der Vorsprung ist auf  gerade einmal zwei mickrige Punkte zusammen geschmolzen. Die Frage ist also, ob der SVK wenigstens in diesem Spiel den Fallschirm dabei hat und den freien Fall stoppen kann oder ob die Bruchlandung komplett ist. Der Grün-Weiße Treff sprach mit Norbert Dölitzsch.

Grün-Weißer Treff: Norbert, die letzten Wochen sind für den SVK bei weitem nicht optimal verlaufen. Zunächst war da noch der Heimsieg gegen Vinsebeck. Dann folgten vier Niederlagen am Stück gegen Stahle, Alhausen, Bredenborn und Vörden. Ohne jetzt auf jedes dieser Spiele einzeln einzugehen: Was soll man dazu sagen?
 
Norbert Dölitzsch: Bereits nach der Niederlage gegen Brenkhausen hatte ich den Eindruck als wäre die Luft im Aufstiegskampf etwas raus. Gegen Stahle mussten wir unbedingt gewinnen, hatten aber an diesem Tag nur einen dünnen Kader zur Verfügung. Der Gegner war cleverer und hat zu Recht 3:0 gewonnen. Ich möchte noch einmal betonen, dass es nicht am Schiedsrichter gelegen hat, so wie die NW geschrieben hat! Die  folgenden Spiele waren doch sehr enttäuschend und jeder Kommentar erübrigt sich.
 
Grün-Weißer Treff: Bemerkenswert ist insbesondere die Zunahme der Gegentore. Wie ist das zu erklären?
 
Norbert Dölitzsch: Durch die ständigen Änderungen auch im Abwehrbereich fehlt uns die Sicherheit und Konstanz aus der Hinserie. Außerdem fehlte unser Abräumer Marc Neumann vor der Viererkette. Individuelle Fehler kamen fast in jedem Spiel dazu. Aber letztendlich ist die gesamte Mannschaft auch für die Defensive zuständig.
 
Grün-Weißer Treff: Mal abgesehen von der dünnen Spielerdecke: Gibt es in Deinen Augen noch andere Gründe für die Rückschläge?
 
Norbert Dölitzsch: Natürlich gibt es die! Schlechter Spielaufbau im Mittelfeld, fehlendes Flügelspiel und - fast wie in der ganzen Rückserie - vollkommen unzureichende Chancenverwertung. Das sind nur einige Punkte. Der Rest wäre zu komplex.
 
Grün-Weißer Treff: Die Parallelen zur Vorsaison sind nicht zu übersehen. Erst die Bombenhinrunde. Dann nach der Winterpause der Rückschritt in Richtung Mittelmäßigkeit. Warum wird es dieses Jahr am Ende trotzdem besser aussehen als in der Vorsaison? Was stimmt Dich optimistisch?
 
Norbert Dölitzsch: Fakt ist, dass der Titel für uns in weiter Ferne liegt. Die Mannschaft möchte aber trotz aller Rückschläge eine gute Platzierung erreichen. Auch wenn es zurzeit spielerisch nicht läuft; den Kampf um die Punkte kann man dem Team nicht absprechen. Und das stimmt mich für die restlichen Spiele optimistisch.
 
Grün-Weißer Treff: Im Spiel gegen den FC 99 Aa-Nethetal geht es nun um die Bestätigung des dritten Tabellenplatzes. Nethetal hat gerade einmal zwei Punkte Rückstand auf den SVK. Wie geht Ihr also in das Spiel hinein? Wie sieht es personell aus?
 
Norbert Dölitzsch: Am Sonntag kommt mit Nethetal die drittbeste Rückrundenmannschaft und das zweitbeste Auswärtsteam. Ein harter Brocken. Das zeigte bereits das Hinspiel. Nach viel Kampf mussten wir uns mit einem 2:2 begnügen und die Heimreise antreten. Fehlen wird definitiv Christian Föst. Inwieweit Michael und Lukas Meyer wieder fit sind, kann ich noch nicht beantworten Auf alle Fälle wollen und müssen wir den dritten Platz verteidigen.