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11.09.2005

Sieg gegen Loges & Co

SVK gewinnt 2:1 gegen TuS Amelunxen

So langsam nimmt der SVK Fahrt auf. Drittes Heimspiel. Dritter Sieg. Damit ist die Hundertmark-Elf auf dem besten Wege dahin, die altbekannte Heimstärke konstant auch in der A-Liga auszuspielen. Gegen den TuS Amelunxen reichte ein Treffer durch Jörg Hundertmark. Das Siegtor für den SVK steuerte hingegen ein Amelunxer Spieler bei.

Unterhaltsam war das Spiel von Beginn an. Früh ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Gleich in der 2. Spielminute hatte Torben Rheker die Führung auf dem Fuß, wobei er vielleicht besser den Kopf genommen hätte. Besser machte es auf der anderen Seite nur eine Zeigerumdrehung später der in Kollerbeck bestens bekannte Matthias Loges, der seinerseits seinen Kopf zu Hilfe nahm und unhaltbar einnicken konnte. Die Flanke war im Übrigen vom ebenfalls in Kollerbeck bestens bekannten Andreas Loges gekommen. Eine kalte Dusche also für die Grün-Weißen, die bei dem ohnehin bescheidenen Regenwetter gar nicht unbedingt so nötig gewesen wäre. Doch schnell rappelten sich die Kollerbecker auf und kamen auch weiterhin zu guten Chancen überwiegend per Kopf. Sie wurden jedoch ebenso allesamt vergeben wie die Möglichkeiten auf der Gegenseite. Die beste Torchance in der ersten Halbzeit hatte dabei unumstritten der TuS Amelunxen in der 26. Spielminute, als sein Mittelstürmer Ludger Schröder den Ball freistehend aus 11 Metern nur an den Pfosten setzen konnte. Die Kollerbecker konnten sich also – ebenso wie im letzten Spiel gegen Bredenborn - mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine retten, wo Trainer Jörg Hundertmark - ebenso wie gegen Bredenborn – die mangelnde Leidenschaft und Kampfbereitschaft seiner Jungs monierte. Allerdings war der Sabbenhausener - anders als gegen Bredenborn – immer noch fest vom Sieg seiner Jungs überzeugt. Und damit sollte er Recht behalten. Kunststück, schoss er in der 52. Spielminute doch höchstpersönlich den wichtigen Ausgleichstreffer zum 1:1. Ausgangssituation war ein schnell und schön ausgeführter Freistoß von Niklas Rheker gewesen. Schock für die etwa 80 anwesenden Kollerbecker Anhänger dann jedoch in der 60. Spielminute, als Mittelfeld-Routinier Elmar Happe wegen einer kleinen Rangelei im Mittelfeld die gelb-rote Karte sah. Unterzahl also für eine halbe Stunde und die Hoffnung auf einen Sieg schwand rasch. Sie wurde allerdings schnell wieder geweckt, nachdem Matthias Loges auf Seiten der Amelunxer ebenfalls gelb-rot gesehen hatte (75.). Und tatsächlich dauerte es jetzt nur noch vier Minuten, bis der Siegtreffer zum 2:1 für den SVK fiel. Torschütze war allerdings ein Amelunxer Abwehspieler. Später sollten einige Kollerbecker Anhänger von sich behaupten, dass sie es gewesen seien, die den Unglücksraben derart irritiert hätten, dass diesem überhaupt keine andere Möglichkeit geblieben wäre, als den Ball im eigenen Netz zu versenken. Und tatsächlich war die Lautstärke der Fangesänge beeindruckend. Ob das allerdings André Struck, der immerhin den zum Eigentor führenden Freistoß getreten hatte, dazu veranlasst, seinen Assist den Zuschauern zu widmen, ist im Moment noch unklar.
Was jedoch klar ist, ist die Tatsache, dass die Kollerbecker aus nunmehr sechs Spielen 12 Punkte gesammelt haben und auf Platz 6 der Tabelle residieren. Für einen Aufsteiger eine tolle Sache.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, André Struck, Jochen Mönks, Matthias Brisgies, Elmar Happe (60. gelb-rot), Stefan Bielefeld, Niklas Rheker, Jens Schölzel, Michael Meyer, Jörg Hundertmark (75. Alexander Rheker), Torben Rheker (88. Jan Durgeloh)