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24.01.2012

Jahresbericht 2011 - Leichtathletik Erwachsene

(von Heinrich Rheker)

Westf. Meisterschaften über 10 km
 
Das erste Highlight 20111 war für die Kollerbecker Langstreckler die Westf. Straßenlaufmeisterschaft in Salzkotten. Am 19.03.2011 wurden dort die 10 km Meisterschaften durchgeführt. Zehn Läufer vom SV Kollerbeck waren am Start. Der Lauf war mit 523 Teilnehmern sehr gut besetzt und bei guten Bedingungen wurden gute Zeiten gelaufen. Wie zu erwarten war Josef Struck aus Kollerbecker Sicht der Schnellste. 36:41 Min bedeuteten für Ihn den 10. Platz  in seiner Altersklasse. (M40). Sein Sohn Rene, der für die Leichtathletikfreunde Lüchtringen in Laufschuhen unterwegs ist, war allerdings noch 28 Sek. schneller. Der 16jährige belegte den dritten Platz in seiner AK und kam damit natürlich auch aufs Treppchen (Bronzemedaille).
 
Von der alten Garde war Heinrich Rheker mit einer zeit von 41:46 Min. sehr schnell unterwegs. Mit der Zeit und der Platzierung (10 AK M 55) war er mehr als zufrieden. Es folgten ihm Frank Altmiks 42:06 Min. und Johannes Lensdorf 43:24 Min. Manfred Badorrek, der in seiner Klasse (M60) ganz vorne zu erwarten war, hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Ein längerer Aufenthalt hinter einem Dornenbusch ließen alle seine Träume platzen. Er war natürlich nicht zufrieden. Maria Krüger (PL 19) sowie Margret Rheker (PL 9) sorgten in Ihren Altersklassen für ein ordentliches Gesamtergebnis für die LG Kollerbeck.
 
Paderborner Osterlauf
 
Der Paderborner Osterlauf, der in 2011 eine Woche nach dem Hermannslauf ausgetragen wurde, war für alle Kollerbecker eine Startgeldverschwendung. Keiner von uns konnte auch nur annähernd alte Zeiten erreichen. Hier heißt es „Schwamm drüber!“ und auf ein Neues 2012.
 
Der 40. Hermannslauf
 
1991 waren Johannes Lensdorf (Düük) und Margret Rheker die Ersten der jetzigen Laufgruppe, die die Hermannslaufstrecke unter die Füße nahmen. „In 20 Jahren sind wir wieder am Start“, hatte man sich damals vorgenommen. 20 Jahre sind vorbei und beide waren wieder dabei, Margret mit viel Skepsis: „Aber ich will es versuchen“. Schon im Dezember des vergangenen Jahres wurden Hermannspläne geschmiedet. „Wer macht mit? Ich muss demnächst anmelden.“, fragt Heinrich Rheker. Im Januar war das Anmeldezeitfenster für 7 Tage geöffnet, dann war der Lauf ausgebucht (Limit 7.000 Teilnehmer)
 
Überlegungen vor der Anmeldung:
Margret: „Ich weiß nicht ob meine Füße das aushalten, besonders die Trainingskilometer.“
Maria: „Keine Frage, da bin ich dabei!“
Lisa, im vergangenem Jahr ausgestiegen: „Ich habe keine Lust allein so viele Trainingskilometer zu laufen.“ „So beendet man keine Hermannslauf, das bügelt man aus!“(Antwort vom Vater)
Frank: „Nie wieder“ seine Aussage im vergangenen Jahr. (Da gehen wir beide in Klausur und sprechen das durch - Mutzuspruch von Heinrich Rheker)
Klaus: „Ach nee, das mach ich dies Jahr nicht mit.“ Er wurde im Januar 50 Jahre alt und bekam eine Startkarte geschenkt – Entscheidung gefallen!
Jolle: „Ja melde mich mit an, da will ich laufen.“
Düük: (siehe oben)
Sascha, im letzten Jahr Platz 1 in der mlJgd A, „Ich laufe mit.“
Leo: „Man braucht ein Ziel, sonst kommt man das ganze Jahr nicht vom Sofa.“ 
Heinrich: „Die sch…..ß  Zeit vom letzten Jahr kann so nicht stehen bleiben.“
Alle wurden angemeldet, alle waren am Start, alle kamen ins Ziel.
 
Die Vorbereitung   
Was kommt auf mich zu? 31,1 km Streckenlänge, 700 Höhenmeter Gefälle; 500 Höhenmeter Anstiege; 3 Treppenstufenanlagen; 350 m Kopfsteinpflaster; Sandwege, Asphalt, Schotter, Felsplatten und manchmal unangenehmes Wetter. „Es ist schon eine Schinderei, dieses Rauf und Runter.“, hört man einige Mitläufer unterwegs stöhnen (wobei nach ca. 25 Laufkilometern nicht klar ist, was schlimmer ist).
Mit dieser Grundüberlegung im Hinterkopf wurde das Training geplant.
Margret: „Ich kann nicht so viel machen, aber unter 3 Std. möchte ich schon laufen.“ 
Frank: „Sag mir, was ich trainieren soll, dann arbeite ich das ab“.
Klaus: „3 Tage hintereinander laufen kann ich nicht“.
Leo: „Training nur am Wochenende, unter der Woche ist es mir zu kalt, zu dunkel“.
Maria, in der Vorbereitung 2 Wochen krank: „Da fehlt mir was.“
Jolle, viele Trainingskilometer gesammelt, viel allein gelaufen, z..B. Brakelsieker Runde: „Das ging wie’n Dittchen“.
Heinrich: normales Programm.
Düük: Fußball und Laufen passen nicht so gut zusammen, Trainingseinheiten abgekürzt.
Sascha, 3 Tage vor dem Start schwer erkältet: „Schöne Schei…..e“.
Lisa, „Ich kann immer nur allein trainieren, das ist doof“.  
 
Spekulationen vor dem Start.
Was kann ich laufen, mit welcher Zeit gehe ich bei 10 km durch?
Lisa, im vergangenen Jahr aufgegeben: „Nur ankommen.“
Margret: „Unter 3 Std. Das wird wohl nicht klappen.“
Leo: „Ihr seid alle vor mir.“
Klaus: „Immer schwere Beine, nicht locker, nicht frisch.“
Frank: „Beine gut, Trainingsprogramm passt.“
Düük: „Pessimistisch - zu wenig trainiert.“
Jolle: „Ich bin ganz gut drauf.“
Maria: „Die 2 Wochen, mal sehen.“
Sascha: „Ich weiß überhaupt nicht, was geht.“
Heinrich: „Ich denke, ich werde die 10km unter 47 Min. angehen.“
 
Der Wettkampf am 17.04.2011
Wenn  man bedenkt, dass der Sieger bei sehr guten Bedingungen nach 1 Std. und 40 Min. im Ziel war, man selber aber um die 2:40 Std. benötigt hat, dann passt hier der Vergleich zwischen dem Hasen und dem Igel. Nun muss man aber den Altersunterschied und die Laufzeiten der anderen Teilnehmer sehen, da sieht die Kollerbecker Bilanz doch sehr gut aus. 
 
Ein kleiner interner Wettkampf sorgt immer wieder für Heiterkeit und Belustigung innerhalb der Laufgruppe. Klaus und Leo beobachten ständig den jeweiligen Fitnesstand des Laufpartners. „War Leo beim letzten Training? Wie gut ist er drauf?“ „Was ist mit Klaus? Hat er schwere Beine oder eine Erkältung?“ Die ganzen Überlegungen führten zu einem Wettkampf der besonderen Art. Sie liefen gemeinsam über die Ziellinie, aber wer war der Schnellere? Nun muss man wissen, wenn man mit einem Chip läuft, dass auch der erste Schritt über Startlinie über die bessere Zeit entscheiden kann.  Ein harter Endspurt auf den letzten 500m brachte erstmal kein Ergebnis, man musste die EG-Liste abwarten.
 
Ergebnis: Streckenlänge 31,1 km / Anzahl der Teilnehmer: 5.621

Name Zeit Altersklasse Platz in der Altersklasse Gesamtplatz
Struck, Josef 02:18:08 M 40 46 169
Rheker, Heinrich 02:33:08 M 55 13 581
Altmiks, Frank 02:37:29 M 45  184 750
Niederprüm, Sascha 02:38:23 M 20 86 794
Niemeier, Klaus 02:40:12 M 50 89 874
Fuhrmann, Georg 02:40:18 M 50 90 881
Lensdorf, Johannes 02:42:23 M 50 104 1003
Rheker, Lisa 02:43:47 W 20 8 1161
Krüger, Maria 02:58:35 W 45 52 2265
Rheker, Margret 03:05:39 W 50 31 2800
 
Hochstift- Cup 2011
 
Nach 8 Wertungsläufen beim diesjährigen HC-Cup belegten die 4 Teilnehmer aus Kollerbeck folgende Ergebnisse. Platz 1 für Heinrich (M55), Platz 3 Johannes Lensdorf ( M50), Platz 3 Margret (W50), Platz 1 Maria Krüger Für 2012 haben sich bereits 13 Läufer für die Cup-Läufe angemeldet.
 
Marathon Berlin 
 
Wie in den vergangenen Jahren war Maria wieder in Berlin dabei. 33.000 Finisher  sorgen immer wieder für, „Gänsehaut pur“,  und das muss man einmal im Jahr spüren. Mit 4Std 23Min. war Sie allerdings nicht zufrieden. Magenkneifen und 3 Toilettengänge ließen kein besseres Ergebnis zu. 2012 gibt es erneut einen Marathon in Berlin.