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17.11.2013

Höhenflug jäh gestoppt

SVK verabschiedet sich mit Niederlage in Winterpause

(luw) Mit einem alles in allem verdienten 0:2 gegen den FC Aa-Nethetal verabschiedet sich der SVK aus dem Fußballjahr 2013. Nach fünf Siegen in Folge war das heute einfach zu wenig für einen Punktgewinn. Eine einzige echte Torchance über neunzig Minuten reicht einfach nicht, wenn auf der Gegenseite zwei lupenrein vorgetragene Konter des Gastes zu zwei Toren führen.

Vor dem Spiel wurde Martin Skatulla verabschiedet. Nach zwei Jahren beim SVK will er zum Ende seiner Karriere noch einmal in seinem Heimatverein Fürstenu/Bödexen tätig werden. Wann das allerdings genau sein wird, das steht noch in den Sternen. Nach einem Arbeitsunfall in der vergangenen Woche steht die noch nicht verifizierte Diagnose Kreuzbandriss im Raum. Auf diesem Wege alles Gute für die Zukunft, Skatti! Und vielen Dank!
 
Ansonsten fehlte auch krankheitsbedingt Kapitän Marc Neumann, an dessen Stelle sich Christian Föst die Binde über den Arm streifte. Aber auch er war heute nicht in der Lage, dem Spiel des SVK Struktur zu geben. Wie überhaupt fast alle Spieler des SVK heute unter ihren Möglichkeiten blieben. Allenfalls Jens Schölzel konnte sich in Halbzeit Nummer eins noch das eine oder andere Mal auszeichnen. Dementsprechend konnte die Dölitzsch-Truppe mit dem 0:0 zur Pause noch sehr gut zufrieden sein. Schließlich hatten die Grün-Weißen nach vorne aber mal so gar nichts auf die sprichwörtliche Kette bekommen. Einzig und alleine Pascal Ewers hatte in der 40. Spielminute eine große Torgelegenheit. Doch sein Kopfball nach Flanke von Alexander Rheker prallte nur gegen die Latte des Nethetaler Tores.
 
Nach der Pause nahm das Spiel dann an Fahrt auf. Bei allem Ballbesitz der Kollerbeck war es jedoch schade, dass Zählbares in Form von Chancen und Toren nur vor dem eigenen Tor zu verzeichnen war. Da ist zum einen ein richtig klasse Freistoß aus gut und gerne 25 Metern in der 46. Spielminute, der gegen die Kollerbecker Latte donnerte. Und zum anderen sind da die beiden Konter in den Spielminuten 62 und 70, die die Niederlage des SVK besiegelten. Zwei Mal waren die Kollerbecker im Vorwärtsgang gewesen. Zwei Mal hatten sie viel zu spät den Rückwärtsgang gefunden, geschweige denn eingelegt. Und zwei Mal hatte der Ball schlussendlich im Tor gelegen. Damit war das Spiel gelaufen und die Niederlage besiegelt.
 
Der ebenso unrühmliche wie unnötige Höhepunkt war dann noch die gelb-rote Karte für den eingewechselten Mario Mugabe in der letzten Spielminute. Er war so gar nicht mit der Spielleitung des Unparteiischen Helge Heinemann aus Bad Driburg einverstanden gewesen und hatte dies gleich zwei Mal zum Ausdruck gebracht. Dass er mit dieser Meinung nicht alleine war im Kollerbecker Rehbergstadion, das ändert nichts an den Tatsachen, dass zum einen die Karte dumm und unnötig war, und zum anderen, dass der SVK heute insgesamt verdient verloren hat. So ehrlich muss man sein!
 
Der SVK spielte mit: Jens Schölzel, Dominik Abitz, Lukas Meyer, Martin Rheker, Pascal Ewers, Christian Föst, Marvin Köhne, Rafael Föst, Marvin Köhne (78. Mario Mugabe), Alexander Rheker, Torben Rheker

Hatte sich seinen Abschied vom SVK bestimmt anders als mit Krücken vorgstellt: Martin Skatulla