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23.03.2014

Knackpunkt: 57. Spielminute

SVK verliert gegen Driburg mit 1:3

(luw)
Nicht gänzlich chancenlos verlor der SVK das Spiel auf heimischer Asche gegen Tabellenführer Driburg mit 1:3. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Pascal Ewers ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit gewann der TuS Bad Driburg nach und nach die Oberhand und hatte zur rechten Zeit auch das gewisse Quäntchen Glück auf seiner Seite. 

Es wird immer fraglich bleiben, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte sich Fortuna in der 57. Spielminute auf die Seite Kollerbecks geschlagen. Beim Stand vom 1:1 war es das Haupt von Jan Dyballa gewesen, das es im gegnerischen Sechzehner mit einem äußerst hohen Bein seines Gegenspielers zu tun hatte. Trotz vermeintlichen Körperkontakts entschied der Unparteiische jedoch nur auf gefährliches Spiel statt auf Strafstoß. Folge war dementsprechend ein indirekter Freistoß aus 14 Metern, der – so fair muss man auch sein – mehr als dilettantisch ausgeführt wurde und somit einen Konter einleitete. Dieser führte umgehend zum 1:2 aus Kollerbecker Sicht. Dumm gelaufen!
 
Dabei hatte es bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich ganz gut ausgesehen. Zwar war der SVK aufgrund der Ausfälle von Marvin Köhne (Weisheitszähne), Marc Neumann (krank), Andreas Koch (Entzündung im Bereich des Sprunggelenks), Dominik Abitz (Kopfverletzung) und Martin Rheker (Trainingsrückstand) stark ersatzgeschwächt ins Spiel gegangen und bereits in der zehnten Spielminute ins Hintertreffen geraten. Er hatte dieses Gegentor jedoch schnell weggesteckt und war in der 27. Spielminute zum nicht unverdienten Ausgleich gekommen. Torben Rheker hatte sich auf der linken Außenseite gleich gegen mehrere Gegenspieler äußerst sehenswert durchgesetzt und Pascal Ewers bedient, der den Ball in Mittelstürmermanier über die Linie gedrückt hatte. 
 
In der Folgezeit egalisierten sich zunächst einmal beide Mannschaften, ehe der Gast zum Ende des ersten Durchgangs noch einmal aufdrehte und zwei gute Torgelegenheiten generieren konnte. Beide überstand der SVK jedoch schadlos und konnte sich erst einmal in die verdiente Pause retten.
 
Nach dem Pausentee gewann die Partie nun mehr und mehr an Fahrt und auch an Emotionen. Der Schiedsrichter hatte nun gut zu tun, um die Gemüter ein ums andere Mal wieder zu beruhigen. Richtig laut wurde es dennoch in der bereits oben beschrieben 57. Spielminute im Kollerbecker Rehbergstadion. Der Ausgang ist bekannt: Kollerbeck lief jetzt einem Rückstand hinterher und musste dementsprechend offensiver agieren. Gute Torgelegenheiten für die Mannen in grün und weiß blieben jedoch über die komplette Spielzeit Mangelware. Vielmehr brannte es hinten immer mal wieder lichterloh. Ab und zu  konnte sich Sascha Niemeier sogar auszeichnen.
 
All das nutzte aber in der 79. Spielminute auch nichts mehr, als eine von vielen Standardsituationen zum 1:3 und damit zur Entscheidung führte. Was am Ende bleibt, ist der Trost, nicht chancenlos gegen den Ligaprimus gewesen zu sein. Das allein bringt jedoch keine Punkte. Und die müssen nach dem Remis gegen Rolfzen/Sommersell und den Niederlagen gegen Nethetal im letzten Spiel des Jahres 2013 und jetzt gegen Driburg unbedingt bald her, will man es nicht richtig spannend mit dem Ligaverbleib machen.
 
Der SVK spielte mit: Sascha Niemeier, Lukas Meyer, Pascal Ewers, Christian Föst, Raphael Föst (70. Stefan Klocke), Tim Ewers (80. Martin Rheker), Jonas Stecker, Alexander Rheker, Torben Rheker, Lukas Meyer (77. Sven Abitz), Michael Meyer

Achtung, Fotoshooting! Blut und Verletzung sind nur Fake: Jan Dayballa erfreut sich bester Gesundheit