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16.05.2018

Raphael Föst, Michael Meyer und Jannik Reinhardt schossen den SVK auf trockener Asche in Istrup zum Sieg

Zweiter Sieg des SVK gegen eine Spitzenmannschaft binnen 7 Tage

Zweiter Sieg des SVK gegen eine Spitzenmannschaft binnen 7 Tage.


Raphael Föst, Michael Meyer und Jannik Reinhardt schossen den SV Kollerbeck auf trockener Asche in Istrup zum zweiten Sieg in Folge.

Nach dem überraschenden Sieg der Vorwoche gegen TSC Steinheim, musste der SVK zur zweiten türkischen Mannschaft und zum Drittplatzierten der Liga, TiG Brakel, reisen.

Personell war Coach Andreas Niemann gezwungen zu rotieren. Torben Rheker und Andreas Begemann standen im Vergleich zur Vorwoche nicht

zur Verfügung. Der angeschlagene Lukas Meyer nahm neben Justin Alsleben auf der Bank platz. Dafür rutschten Michael Meyer und

David Alsleben in die Startelf.


Personell wurde rotiert, taktisch begannen die Grün-Weißen wie gegen TSC in einem 4-3-3 System.

Abwarten, den Gegner locken und dann mit Kontern gefährlich werden. So lautete erneut Niemanns Matchplan. Und wie sich nach Abpfiff zeigte, ging dieser auf.

 

TiG bestimmte das Spiel. Hatte viel Ballbesitz, ließ das Spielgerät durch die eigenen Reihen laufen und versuchte, mit langen Bällen hinter die Kollerbecker Abwehr, für Gefahr zu sorgen.

Doch alle Angriffe verpufften. Viele Bälle wurden abgefangen oder landeten schließlich sicher in den Armen des SVK Torwart Jens Schölzel.

Es entwickelte sich eine erste Halbzeit mit wenig Höhepunkten.

 

Den Angriffsbemühungen des SVK fehlte es noch an Genauigkeit. Allenfalls Standardsituation brachten ein wenig Gefahr für das Gehäuse des Gastgebers.

Das es aber nicht mit einem Leistungsgerechten 0:0 in die Pausen gehen sollte, lag daran, dass Raphael Föst in der 41. Minute Gefühl im Fuß bewies. Nach einem Foulspiel am wieder mal eifrigen und engagierten Magnus Johlen lag der Ball 18 Meter vor dem Tor, halblinke Position wie gemalt für einen Rechtsfuß. Kollerbecks Nummer 7 lief an und zirkelte den Freistoß über die Mauer zum 1:0 in die Maschen.


Die letzte Aktion vor der Pause gehörte ebenfalls den Gästen. Ein erneuter Föst-Freistoß aus dem Halbfeld segelte erst am Defensivakteur Dirk Dähling und anschließend am Abwehrchef Jan Dyballa vorbei.

Auch nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild. TiG wusste mit dem Ball nicht viel anzufangen, drängten die Kollerbecker zwar tiefer in ihre Hälfte, konnten aber erst einmal keine zwingende Torchancen erspielen. Durch die Führung des SVK war die noch zu Hause ungeschlagene Heimelf gezwungen offensiver zu agieren. Das spielte der Niemann-Equipe genau in die Karten. Denn jetzt konnten sie über ihre wieselflinken Youngsters Magnus und Jannik durch Konter immer wieder für Gefahr sorgen. Vorerst sollten allerdings keine weiteren Tore fallen. Der sich ebenfalls aufopfernde Jannik traf mit einer verunglückten Flanke nur den Pfosten, und Magnus konnte einen Fehler des Keepers nicht nutzen.

Auf der Gegenseite war Jens Schölzel dann zu seiner einzigen Parade gezwungen. Der Schuss aus 16 Metern konnte vom wieder einmal sicheren Rückhalt des SVK entschärft werden.

 

Aber in der 74. Minute war es dann soweit. Nach einem weiteren Konter kam Jannik zwar noch zum Abschluss, wurde während des Schusses allerdings ungestüm umgelaufen, sodass der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Es war eine Kann-Kann-Situation. 

Diesen Elfmeter gibt bestimmt nicht jeder, es war allerdings auch keine Fehlentscheidung.

Der bis dato unglücklich agierende Michael Meyer übernahm Verantwortung und verwandelte souverän.

 

In den verbleibenden Minute handelten sich zwei Akteure der Gastgeber ihre zweite gelbe Karte im Spiel ein, sodass TiG das Spiel mit nur noch 9 Spielern beenden musste.

Das 3:0 in der letzten Minute resultierte aus der zahlenmäßigen Überlegenheit der Gäste. Ein langer Befreiungsschlag von Jan Dyballa landete bei Jannik. Dieser schüttelte seinen Gegenspieler ab und ließ dem Torwart der Gastgeber in der Eins-zu-Eins-Situation keine Chance.

Anschließend hätten Raphael Föst und Jannik Reinhardt das Ergebnis noch höher schrauben können, doch beide Akteure des SVK nutzten die guten Möglichkeiten nicht.

 

Trotz grtößerer Spielanteile der TiG geht der Sieg für den Gast vom Rehberg in Ordnung. Denn die Grün-Weißen ließen über die gesamten 90 Minuten nur eine ernstzunehmende Torchance zu und  erspielten sich durch schnelle und zielstrebige vorgetragene Konter ein Chancenplus. Wie Coach Andreas Niemann sagen würde: "Es ist nicht unverdient, wenn man nur 20% Ballbesitz hat, aber keine Torchance zulässt und vorne die wenigen Chancen nutzt."

Die Asche in Istrup erweist sich als gutes Pflaster, denn der SVK nahm aus den letzten drei Gastspielen bei der TiG, 7 Punkte mit auf die Heimreise.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung:

Jens Schölzel, Dennis Zobel, Jan Dyballa, Tim Ewers, Dominik Abitz, Dirk Dähling, Raphael Föst, David Alsleben, Magnus Johlen (Justin Alsleben), Jannik Reinhardt, Michael Meyer




 
Abbildung 1: Hatten auch gegen TiG allen Grund zum Jubeln. Magnus und Jannik zelebrieren ihre Tore auf ihre eignene Art und Weise