Weserbergland-Triathlon in Höxter begeisterte erneut

Zwei Siege und deutlich verbesserte Zeiten für Kollerbecker


Höxter (krü). Dass die Kollerbecker Laufgruppe bei den regionalen Volksläufen gut abschneidet, ist über die Jahre, ja sogar Jahrzehnte hinaus hinlänglich bekannt. Jetzt lassen einige von ihnen aber auch bei Triathlon-Veranstaltungen aufhorchen. So nahmen Johannes Niemann, Frank Niemeier, Dirk Eickhoff und Maria Krüger bereits zum zweiten Mal am Weserbergland-Triathlon über 700 Meter Schwimmen, 20,5 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen teil. Und alle vier für den SV Kollerbeck startenden Athleten steigerten dabei ihre Zeit aus dem Premierenjahr 2018 deutlich.


Bei bestem Sportwetter, nicht zu heißen Temperaturen, von oben trocken und dazu nahezu noch windstill gingen diesmal 500 Sportler um 11 Uhr vormittags auf die 700 Meter Schwimmstrecke. Trotz einiger Algenwiesen unterboten fast alle Schwimmer ihre Zeit aus dem Vorjahr. Das mag zum einen am intensiveren Training gelegen haben. Aber sicherlich hat auch die Streckenführung dazu mit beigetragen. Statt geradeaus auf einen Wendepunkt zu und die gleiche Strecke zurück, schwammen die Sportler diesmal ein Quadrat. So wurden die von allen gefürchteten Kollisionen vermieden.

Bemerkenswert am Weserbergland-Triathlon ist auch, dass die Zuschauer und Sportler auf dem sehr weitläufigen Gelände quasi eine Einheit bilden. Einzig auf der Radstrecke waren die Sportler unter sich. Auf den abgesperrten Bundesstraßen B64 und B68 wurde eine zwei mal fünf Kilometer lange Distanz gefahren. Konnten im letzten Jahr auch noch nicht für den Wettkampf gemeldete Radfahrer mit auf die Strecke, war das in diesem Jahr schlicht unmöglich. Zu viele Rennräder, aber auch vereinzelte MTB- und Treckingräder kreiselten zwischen den Seen bei Godelheim und Wehrden.

Erster der Kollerbecker Sportler im Ziel war Johannes Niemann. In 1:10,55 Stunden kam der Sommerseller Youngster als 22. der Gesamtwertung und als 6. seiner Altersklasse drei Minuten schneller als 2018 wieder zurück. Diese Leistung ist umso höher einzuschätzen, war Johannes Niemann doch am Tag zuvor die große Weserrunde von Rinteln nach Hannoversch Münden und wieder zurück mit dem Rennrad gefahren. Und diese 300 Kilometer lange Distanz hatte er nicht einfach nur abgerollt, sondern in einem 33er Schnitt auf dem dritten Platz beendet.

Als Zweiter der „Grün-Weißen“ kam Dirk Eickhoff aus Steinheim ins Ziel. Seine Zeit von 1:20,0 Std. bedeutete den 78. Platz unter 204 in die Wertung gekommene männliche Einzelstarter. In seiner Altersklasse M55 war das der Sieg!

Frank Niemeier aus Papenhöfen finishte in 1:22,31 Std. als 97. der Gesamtwertung und als 17. seiner Altersklasse. Den größten Sprung um knapp 7 Minuten nach Vorne gegenüber der Vorjahresveranstaltung machte Maria Krüger in 1:29,15 Std. Ihre Zeit bedeutete den 31. Platz unter 57 ins Ziel gekommenen Frauen und den ersten Platz in der Altersklasse W55.

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